- © apa/Neubauer

Josefstadt

Neues auf der Traditionsbühne

  • Josefstadt-Direktor Föttinger bis 2026 verlängert, geplant ist eine neue Spielstätte.

Wien. Das Theater in der Josefstadt widmet sich in dieser Spielzeit den Gedenkjahren 1918 und 1938. Mit Daniel Kehlmanns jüngstem Stück "Die Reise der Verlorenen", in dem es um die Flucht von 937 Juden im Jahr 1939 geht, wird heute, Donnerstag, die Saison eröffnet. In einer Pressekonferenz zu Saisonbeginn gab die Josefstadt bekannt... weiter





Michael Buchingerhasst alle, außer sich selbst. Behauptet er zumindest. - © Dominik Pichler

comedy

Der Homo-Hater und seine Groupies

  • Youtuber Michael Buchinger hat nun auch ein Bühnenprogramm. Das Zielpublikum ist noch nicht erwachsen.

Seinen Hass, den könnt ihr haben: Wenn Michael Buchinger die Kamera einschaltet, um ein neues Kurzvideo für seinen Youtube-Kanal zu filmen, dann hat er sich vorher eine neue Hassliste überlegt, die er seinen Fans präsentiert. Und weil die voll drauf abfahren, hat sich der Youtuber gedacht: Warum nicht auch einmal in realen Kontakt mit der Community... weiter




Herbert Föttinger (mitte), Michael Buchbinder, (l.) und Otto Schenk (r.) anl. einer Feier zum 88. Geburtstag von Otto Schenk. Am Mittwoch wurde bekannt, dass Herbert bleibt bis 2026 Direktor des Theaters in der Josefstadt bleibt. - © APAweb / Hans Punz

Theater in der Josefstadt

Föttinger bleibt Direktor und plant dritte Bühne

  • Neue Spielstätte "Josefstadt-Box" soll für Experimente offenstehen.

Wien. Das Theater in der Josefstadt startet am morgigen Donnerstag mit der Uraufführung von Daniel Kehlmanns Dramatisierung "Die Reise der Verlorenen" in die neue Spielzeit. Am heutigen Mittwoch stand im Rahmen einer Pressekonferenz jedoch auch die fernere Zukunft im Fokus: Der bis 2021 laufende Vertrag von Herbert Föttinger wurde bis 2026... weiter




"Wir setzen den Weg fort", sagt die neue Kosmos-Intendantin Veronika Steinböck. - © apa

Saisonvorschau

"Feminismus ist notwendig"5

  • Kosmos-Intendantin Veronika Steinböck stellt ihr erstes Programm vor: Rückblick und Ausblick.

Wien. "Wir setzen den Weg fort", mit diesem programmatischen Versprechen stellt die neue Kosmos-Intendantin Veronika Steinböck ihren ersten Spielplan für 2018/19 vor. "Ein feministisches Theaterhaus ist zeitgemäß und notwendig." Am 19. und 20. Oktober startet das neue Leitungsteam - neben der künstlerischen Leiterin ist Gina Salis-Soglio für... weiter




Ausgezeichneter Newcomer: Christoph Fritz. - © WZ / Moritz Ziegler

Österreichischer Kabarettpreis

Der Preisträger mit dem "jüngsten Gesicht"4

  • Newcomer Christoph Fritz, Gunkl und die EAV werden am 26. November ausgezeichnet. Das Publikum darf noch einen Preisträger online bestimmen.

Ein Spiegel als Symbol: Die Statuen, mit denen die Gewinner des Österreichischen Kabarettpreises ausgezeichnet werden, sind eigentlich selbst Programm, halten sie doch der Gesellschaft oft einen Spiegel vor. In den Händen halten werden besagte Trophäen heuer bei der großen Gala am 26. November ein Newcomer, ein alter Hase... weiter




Mit Thomas Spitzer (M.) und der EAV geht Klaus Eberhartinger (r.) ein letztes Mal auf große Tournee. - © apa/Oczeret

Kabarettpreis

"Die Moslems sind auch in der Pflicht"19

  • EAV-Frontmann Klaus Eberhartinger über den Österreichischen Kabarettpreis, sein Leben in Afrika und die Fluchtwelle.

Für die EAV kommt die unverhoffte Auszeichnung mit dem Sonderpreis beim Österreichischen Kabarettpreis zur rechten Zeit: Sie geht bald mit einem letzten neuen Album auf große Abschiedstour. Frontmann Klaus Eberhartinger hat mit der "Wiener Zeitung" über die Band, sein Leben in Kenia und die Fluchtwelle aus Afrika gesprochen... weiter




Wer ist Shylock? Das Publikum wählt: Anja Herden, Sebastian Pass, Rainer Galke (von links). - © www.lupispuma.com/Volkstheater

Theater

Drei Mal Shylock6

  • Das Publikum stimmt über den Juden-Darsteller in Anna Badoras "Kaufmann von Venedig"-Inszenierung ab.

Jede moderne Inszenierung des "Kaufmann von Venedig" wird sich daran messen lassen müssen, wie sie mit der Figur des Shylock umgeht. Der jüdische Geldverleiher ist eine der schillerndsten, aber auch fragwürdigsten Figuren des Welttheaters. Er lässt sich den Schuldschein mit einem Pfund Fleisch aus dem Leib des Kaufmanns Antonio absichern und... weiter




Seit elf Jahren im Direktionszimmer - und in der "Cs rd sfürstin" mit Sigrid Hauser auf der Bühne: Robert Meyer. - © Robert Newald

Jubiläum

Vom Kaiserbau zur Pointenfabrik1

  • Die Volksoper feiert mit einem Fest 120. Geburtstag. Direktor Robert Meyer über die neue Saison.

Ein griffiger Name war es nicht. Er machte dem Widmungsträger aber alle Ehre: Als im Dezember 1898 eine neue Wiener Bühne eröffnet wurde, da hieß sie Kaiser-Jubiläums-Stadttheater. Es galt, einen Akt von royaler Ausdauer zu würdigen: Kaiser Franz Joseph saß seit 50 Jahren auf dem Thron. Nun feiert das Haus, das längst Volksoper heißt... weiter




Markus Hinterhäuser, Intendant der Salzburger Festspiele freut sich über die erfolgreiche Saison 2018. - © apa

Salzburger Festspiele

Gewaltiges Programm

  • Bilanz der Salzburger Festspiele: 97 Prozent Auslastung.

Salzburg. "Wir haben einen ziemlich gewaltigen Sommer bewältigt", zeigte sich der Intendant der Salzburger Festspiele Markus Hinterhäuser beim Pressegespräch zufrieden. Der kaufmännische Direktor Lukas Crepaz vermeldete eine Auslastung von 97 Prozent. Spitzenreiter blieb mit der "Jedermann", mit knapp über 35... weiter




Der am 31. Dezember 1936 in Wien geborene Häußler hatte seine Karriere einst beim Theater der Jugend begonnen, bevor er 1969 als kaufmännischerGeschäftsführer an die Theater an der Wien Betriebs-GmbH wechselte, die1988 in die Vereinigte Bühnen Wien überging. - © APAweb, Robert Newald

Todesfall

Franz Häußler ist verstorben

  • Einstiger Direktor der Vereinigten Bühnen Wien wurde 81 Jahre alt.

Wien. Franz Häußler ist tot. Der einstige Musiktheatermanager verstarb in der Nacht auf Montag im Alter von 81 Jahren, wie die Vereinigten Bühnen Wien mitteilten. Häußler war den VBW von 1969 bis 2008 als Direktor vorgestanden. Überdies war der umtriebige Musikfreund zwischen 1988 und 1994 auch Präsident des Wiener Bühnenvereins. Der am 31... weiter




- © Jonathan Ernst/Reuters

Neil Simon

Gags mit Tiefgang1

  • Sprachwitz und Situationskomik: zum Tod des US-Dramatikers Neil Simon.

Der Broadway ist wohl ein ewiges Mysterium. Das New Yorker Theaterviertel vermochte selbst für den "König des Broadway" noch offene Fragen bereit zu halten. "Nach all den Jahren verstehe ich immer noch nicht, wie der Broadway funktioniert", gestand Neil Simon der "New York Times" in einem Interview im Jahr 2009... weiter




Insgesamt sammelte Neil Simon mehr Nominierungen für Oscars und Tonys als jeder andere Dramatiker und 1983 wurde sogar ein ganzes Broadway-Theater nach ihm benannt. - © APAweb / AP Photo, Gary Stuart

1927 - 2018

US-Dramatiker Neil Simon gestorben2

  • "Ein seltsames Paar" verhalf dem "König des Broadway" in den 1960er-Jahren zum Durchbruch.

Albany. Das Komikerduo Jack Lemmon und Walter Matthau verhalf Neil Simon zum Welterfolg. "Ich hatte mit beiden zuvor schon separat an Filmen und Theaterstücken gearbeitet, aber zusammen waren sie wie Ehemann und Ehefrau als Gegenpole", erzählte Simon einmal dem britischen "Telegraph". "Da kam der Humor her... weiter




Besetzungsluxus: Aida Garifullina als Leila. - © Festspiele/Marco Borrelli

Opernkritik

Fischen nach dem Sopran15

  • Georges Bizets Oper "Die Perlenfischer" konzertant bei den Salzburger Festspielen.

Ganz so aufgelegt wie bei "Carmen" war die Sache für Georges Bizet bei "Les Pêcheurs de perles" nicht. Spanischer Lokalkolorit macht sich gleichsam von selbst. Aber jener von Ceylon/Sri Lanka? Dort spielen Bizets "Perlenfischer", die sich empfehlen für einen Spitzenplatz auf der Liste hanebüchener Opernhandlungen... weiter




Furios in Gesang und Gestik: Asmik Grigorian als Salome auf der Bühne der Salzburger Felsenreitschule. - © apa/Barbara Gindl

Festspiel-Bilanz

Kraftort des Außergewöhnlichen5

  • Salzburg-Bilanz: Intensive Opern im zweiten Festspielsommer von Intendant Markus Hinterhäuser.

Natürlich gab es auch Wermutstropfen. Schade etwa, dass Constantinos Carydis, der neue heiße Name am Dirigentenmarkt, der "Zauberflöte" so mutwillige Töne entlockte. Schade auch, dass der verdiente Bariton Matthias Goerne den Sarastro sang und in der Basstiefe recht kleinlaut klang. Schade über diesen Abend hinaus... weiter




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Neo-Viennale-Chefin Eva Sangiorgi (links) mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms Alice Rohrwacher

Sozialdemokratische Kundgebung für das Frauenwahlrecht, Wien-Ottakring, 1913 "Der Bauerntanz", entstanden um 1568.

Ignaz Kirchner als "Samiel", 2007, während der Fotoprobe von "Der Freischuetz" in Salzburg.  Das Tutu ist das Spezifikum der Ballerina, die elfengleich über die Bühne schwebt.