Einmal geht’s noch: Sylvester Stallone kehrt mit 73 und elf Jahre nach "John Rambo" nochmals in die Rolle zurück, die ihn (neben "Rocky") berühmt gemacht hat. Inzwischen lebt der Kriegsveteran John Rambo zurückgezogen auf einer Farm in Arizona. Freilich: Ruhe hat er deshalb noch lange keine. Denn die Tochter seiner Haushälterin Maria (Adriana Barraza) wird entführt, und Rambo will eine Rettungsmission starten. Die führt ihn bis nach Mexiko, wo er sich bald einem verbrecherischen Drogenkartell gegenüber sieht.

Leichen pflastern fortan seinen Weg; die "Rambo"-Reihe hat auch in Teil fünf nichts von ihrer Brutalität und ihrem hohen Gewaltanteil verloren. Stallone legt seinen Rambo einmal mehr als Mann mit großem Herz und ebenso großer Wut an; auf seinem Rachefeldzug nietet er alles um, was sich ihm in den Weg stellt - und macht dabei für sein höheres Alter eine noch immer gute Figur. Legt Rambo die Waffen mal kurz nieder, sieht man aber die Müdigkeit, die in ihm wohnt. Rambo-Fans sollten auf ihre Kosten kommen.