Arash T. Riahis Porträt zweier Flüchtlingskinder, "Ein bisschen bleiben wir noch", feiert im Wettbewerb des Filmfestivals Max Ophüls Preis 2020 seine Weltpremiere. Riahis Film ist nicht der einzige aus Österreich, der von 20. bis 26. Jänner um die Preise des Festivals in Saarbrücken rittern wird.

Auch das schweizerisch-österreichische Ensembledrama "Lovecut" der beiden Regisseurinnen Iliana Estanol und Johanna Lietha hat beim Ophüls-Preis Weltpremiere im Wettbewerb. Johanna Moders "Waren einmal Revoluzzer" über zwei liberale Wiener Paare, die einem russischen Freund zur Flucht verhelfen, komplettiert das österreichische Trio im Spielfilmbewerb. Bei den Dokumentarfilmen ist noch Anna Kirsts "Arche Nora" über eine Flüchtlingshelferin in den USA im Wettbewerb.

Der Schauspielerin Heike Makatsch ist mit vier Filmen ein Schwerpunkt bei der 41. Festivalausgabe gewidmet. Insgesamt werden in der Festivalwoche 154 Filme gezeigt, darunter 63, die in Wettbewerben starten. Dafür werden wieder 16 Auszeichnungen mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von 118.500 Euro verliehen. Das Max-Ophüls-Preis gilt als das wichtigste Festival für den jungen deutschsprachigen Film.

Ehrenpreisträger ist 2020 der Regisseur und Autor Rosa von Praunheim. Sein jüngster Spielfilm "Darkroom" wird das Festival am Montag (20. Jänner) eröffnen. Der 77-Jährige wird in Saarbrücken insgesamt vier Filme präsentieren. (apa)