Sonic the Hedgehog. Leinwandadaption des berühmten Maskottchens des Spieleherstellers Sega: Der blaue Idel, der in Überschallgeschwindigkeit laufen kann, ist sich seiner Superkräfte noch nicht wirklich bewusst, deshalb soll er sich auf der Erde versteckt halten, auf das niemand von seiner Power erfährt. Sonic gerät an Tom, einen zynischen Polizisten mit dem Herzen am rechten Fleck. Beide müssen es bald mit Sonics Erzfeind Dr. Robotnik aufnehmen, der sie quer über die Erde jagt - natürlich in Schallgeschwindigkeit.

Cunningham. Die Regisseurin Alla Kovgan lässt in diesem Dokumentarfilm das Schaffen Merce Cunninghams (1919-2009) auferstehen, der zu den visionärsten US-Choreografen des Modern Dance zählt. Kovgan konzentriert sich dabei auf eine prägende Epoche, nämlich jene zwischen 1944 bis 1972, die geprägt war von Risikofreude, innovativer Kraft und der Gründung seines Ensembles, das nach anfänglichen Unverständnis des Publikums später weltweit Erfolge feierte. Gezeigt werden neben Archivaufnahmen und Interviews auch choreografische Szenen in 3D - getanzt von den Mitgliedern seiner Kompagnie. Kovgan beschränkt sich in dieser Doku auf Cunninghams Schaffen, seine Innovationen und Künstlerkooperationen, die Privatperson wird nicht thematisiert.

La Gomera. Neo-Noir-Copthriller des rumänischen Regisseurs Corneliu Porumboiu: Der Polizist Cristi (Vlad Ivanov) hat mit der Mafia packtiert, fliegt aber auf. Undercover-Cops folgen ihm auf Schritt und Tritt und hören seine Gespräche ab. Die hübsche Gilda (Catrinel Marlon) gibt sich als seine Geliebte aus, beide reisen nach La Gomera, wo Cristi die Pfeifsprache lernen soll, damit er wenigstens auf diese Weise mit den Mafiosi kommunizieren kann. Mit Pfiff wollen sie einen Matratzenfabrikanten aus dem Gefängnis befreien, weil dieser der einzige ist, der das Versteck der 30 Millionen kennt, die beim letzten Coup erbeutet wurden. Doch das Vorhaben gerät außer Kontrolle.