280 Filme für 9 Euro - diesen Deal können heuer Kurzfilmfreunde bei der Onlineausgabe der Vienna Shorts eingehen. Die 17. Ausgabe des Filmfestivals wurde ins Netz verlegt und feiert dort von 28. Mai bis 2. Juni das zeitlich überschaubare Filmschaffen. Dafür hat man eigens eine Streamingplattform unter dem Titel "Vienna Shorts Festival Hub" entwickelt.

Das detaillierte Programm wird am 20. Mai bekannt gegeben, wobei auch der Ticketverkauf an diesem Tag startet. Der Festivalpass für die gesamte Ausgabe ist dabei um neun Euro zu erwerben - wenn man in Österreich ansässig ist. Schließlich sind aus rechtlichen Gründen die Filme geogeblockt.

Festivalgefühl trotz Online-Ausgab

Beibehalten wird in der Onlinevariante die vierteilige Wettbewerbsschiene für 96 Streifen. Schließlich wolle man auch in der Netzversion möglichst nahe am Festivalgefühl bleiben, unterstrich die Festivalspitze, bestehend aus Doris Bauer und Daniel Ebner, in einer Aussendung. Entsprechend gibt es kuratierte Programme, wobei die Festivalpreziosen nach dem tradierten Zeitplan freigeschaltet werden, hernach aber 48 Stunden auf Abruf zur Verfügung stehen.

Neu sind die Festivalanimation des deutschen Künstlers Robert Seidel und des österreichischen Musikers Christof Kurzmann, wobei man auch mit einem neuen Logo ins digitale Rennen geht. Weiterhin möchte man die Nachhaltigkeit hochhalten, für die die Vienna Shorts jüngst mit dem Prädikat ÖkoEvent der Stadt gewürdigt wurde. (apa)