Wegen der Corona-Pandemie hat das Disney-Studio den Kinostart von "Mulan" auf unbestimmte Zeit verschoben. "In den vergangenen Monaten ist deutlich geworden, dass nichts vorgegeben ist, wenn es darum geht, wie wir in dieser globalen Gesundheitskrise Filme herausbringen", teilte das Filmstudio am Donnerstag (Ortszeit) mit. "Heute bedeutet das, dass unsere Startpläne für ‚Mulan‘ pausieren, während wir untersuchen, wie wir diesen Film am besten zu den Zuschauern der Welt bringen können."

Die Neuauflage des 1998 von Disney verfilmten Zeichentrick-Märchens um die chinesische Heldin Hua Mulan sollte eigentlich schon am 26. März in die deutschen Kinos kommen und einen Tag später in den USA anlaufen. Dann war der Start erst auf Juli und dann auf August geschoben worden. In der rund 200 Millionen Dollar (173 Millionen Euro) teuren Produktion von der neuseeländischen Regisseurin Niki Caro spielt die chinesische Schauspielerin Liu Yifei die Hauptrolle.

Etliche Großproduktionen verzögert

Wegen der Coronavirus-Pandemie sind weltweit immer noch viele Kinos geschlossen. Weitere Planänderungen gab es dann auch für mehrere andere Filme: So sollen alle geplanten Filme der Reihen "Star Wars" und "Avatar" je um ein Jahr verschoben werden.

Zudem hatte das Studio Warner Bros. bereits vor einigen Tagen angekündigt, dass Christopher Nolans Action-Thriller "Tenet" nicht mehr wie geplant im August, sondern an einem nicht näher spezifierten Datum 2020 in die Kinos kommen solle. Ursprünglich sollte der Action-Thriller mit John David Washington ("BlacKkKlansman") und Robert Pattinson ("Harry Potter", "Twilight") am 17. Juli in den Lichtspielhäusern debütieren, wurde dann aber wegen der Corona-Pandemie auf den 31. Juli geschoben. In "Tenet" geht es um zwei Agenten, die die Welt vor einem Dritten Weltkrieg bewahren sollen. Christopher Nolan hat bei dem Film nicht nur die Regie übernommen, sondern auch das Drehbuch geschrieben. (apa)