Stage Mother.

Kanadische Tragikomödie von Thom Fitzgerald: Die texanische Chorleiterin Maybelline (Jackie Weaver) erbt den Drag Club ihres kürzlich an einer Überdosis verstorbenen Sohnes. Zur großen Überraschung ihres eher konservativen Ehemanns zieht sie nach San Francisco, um den Club vor dem finanziellen Ruin zu bewahren. Dabei lernt sie dort den Freund ihres Sohnes, Nathan (Adrian Grenier), kennen. Dazu kommt noch seine beste Freundin Sienna (Lucy Liu), bei der die Mutter kurzerhand einzieht, um die Rettung des Clubs voranzutreiben.

Follow Me.

Cole (Keegan Allen) ist ein bekannter Influencer und öffnete sein Leben für die Welt schon als Kind. Er sucht nach immer extremeren Online-Herausforderungen. Seine neueste: Ein russischer Escape Room, in den er sich begibt, der ihn aber zunächst enttäuscht. Doch bald schon wird er und seine online zusehenden Fans begreifen, dass dieser Escape Room einen Kampf auf Leben und Tod parat hält. US-Horrorthriller von Will Wernick.

Maiden.

Die britische Doku von Alex Holmes dreht sich um Tracy Edwards, die mit 24 Jahren Köchin an einem Charterboot war, bevor sie sich aufmachte, als Skipper die erste komplett aus Frauen bestehende Crew anzuführen, die 1989 an dem berühmten Whitbread Round The World Race teilnahm.

Exil.

Der Pharmaingenieur Xhafer (Miel Maticevic), der aus dem Kosovo nach Deutschland ausgewandert ist, laboriert an einer schrecklichen Vorstellung: Er ist sich nicht sicher, ob die Diskriminierungen gegen ihn an seinem Arbeitsplatz wirklich stattfinden oder ob er sich alles nur einbildet. Regisseur Visar Morinas Drama um Paranoia und Identität hatte bei der vergangenen Berlinale seine Premiere und gefiel wegen seiner dunklen, fast surrealen Erzählweise.