After Truth. Das Auf und Ab der Liebe zwischen Tessa (Josephine Langford) und Hardin (Hero Fiennes Tiffin) geht nach "After Passion" nun in die nächste Runde. Regisseur Roger Kumbles dramatische Romanze ist die Jugendversion von "Shades of Gray": Auch hier geht es um Sex, Eifersucht und Macht. Im ersten Teil erfährt Tessa die Wahrheit über Hardin, nun versucht sie ihrer großen Libe zu verzeihen - doch da gibt es noch den attraktiven Arbeitskollegen Trevor (Cole Sprouse).

The Climb. In dem US-Indie-streifen geht es um mehr als ein äußerst folgenschweres Geständnis: Mike sagt Kyle mit dessen Verlobten eine langjährige Affäre gehabt zu haben - eine schmerzhafte Wahrheit kurz vor Kyles Hochzeit. Der Film dreht sich um höchst skurrile Begebenheiten und die fast alles überstehende Bindung, die eine tiefe Freundschaft erzeugen kann. Regisseur Michael Angelo Convino und sein Freund Kyle Marvin haben gemeinsam das Drehbuch verfasst und die Hauptrollen übernommen.

This land is my land. Die amerikanisch-österreichische Filmerin Susanne Brandstätter hat pünktlich zur im November anstehenden Präsidentschaftswahl in den USA diese Dokumentation herausgebracht: Der Film ist ein Versuch, vor allem den Unterstützer des kontroversen Staatsoberhaupts Donald Trump möglichst unvoreingenommen zu begegnen, um ihren Motiven und Ansichten auf die Spur zu kommen.

Sorry to bother you. Zwei Jahre nach dem US-Start kann man nun im Wiener Gartenbaukino in die schräge Welt von Boots Riley eintauchen: Der Rapper und Aktivist schickt für sein Spielfilmdebüt den Tagelöhner Cassius "Cash" Green (Lakeith Stanfield) auf eine abgefahrene Reise durch die Welt der Callcenter und dekonstruiert in Zuge dessen den alltäglichen Rassismus, dem sich Afroamerikaner in den USA ausgesetzt sehen. Denn erst seine "weiße" Stimme bringt Cash ganz nach oben, obgleich er dafür einen ziemlich hohen Preis zahlen muss.