Wien. Noch bis 13. Dezember findet in diesem Jahr wieder das "This Human World"-Filmfestival statt, allerdings aufgrund der derzeitigen Corona-Situation als reine Online-Ausgabe, die sich nun "This Human World Outlines" nennt. Mit der Online-Ausgabe kann ein Großteil des fixierten Programms, ursprünglich bestehend aus 86 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen, per Video-on-Demand gestreamt werden - insgesamt stehen zwei Drittel der Filme zur Verfügung. Virtuell sollen im Anschluss zu manchen Vorführungen auch etliche Fragerunden mit den Filmemachern veranstaltet werden.

Vier bis fünf Filme können täglich kostenpflichtig abgerufen werden. Inhaltlich sind ein eigener Schwerpunkt zu weiblichen Arbeitswelten sowie eine neue Reihe namens "Habitat" zu erleben. "Als Publikumsfestival ist es uns dieses Jahr besonders wichtig, weiterhin für alle eine Plattform zu sein, deren Interesse ein cineastisches und gesellschaftspolitisches ist, sowie ein Ort für Austausch und Engagement, zur Vernetzung und zum Diskurs zu bleiben", sagen die beiden Festivalleiter Lisa Heuschober und Michael Schmied. "Das Verbinden von Film mit neuen Medien ist in diesem schwierigen Jahr jedoch nicht nur Einschränkung, sondern bietet auch neue Möglichkeiten. Der konstruktive Charakter von Umbruchphasen erlaubt uns diesmal ein Experiment. So ist es uns erstmals möglich, die Exklusivität der Großstadt zu brechen und die Filme österreichweit zugänglich zu machen".


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"This Human World"-Festival
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Zu den Highlights des Programms zählen etwa Filme wie Clarisa Navas‘ "Las mil y una", Marc Wieses "We Hold the Line" oder Boris Svartzmans Doku "A New Era".