Greg (Owen Wilson) hat gerade irrtümlich seinen Chef umgebracht, der ihn als letzte Aktion seines Lebens kurz davor gefeuert hat. Doch die Tat fliegt nicht auf, weil er den Boss hinterm Vorhang versteckt und das Büro verlassen kann. In einer Bar lernt er die mysteriöse Isabel (Salma Hayek) kennen, die ihm magische Kräfte demonstriert und davon überzeugt ist, dass die Welt um sie und Greg herum lediglich eine Computeranimation ist, aus der es zu entrinnen gilt. Zunächst glaubt Greg nicht an diese irre Theorie, doch bald entdeckt er, dass mehr hinter Isabels Behauptung stecken könnte, als er sich vorzustellen imstande ist. Der Umstand, dass Greg massenhaft Medikamente konsumiert, macht die Durchsicht in diesem verworrenen Dramaturgie-Dickicht nicht klarer.

Mike Cahill, der in "Another Earth" von zwei identen Welten erzählte, ist diesmal fasziniert von der Dualität seiner Hauptfigur, die er in unterschiedlichen Realitätsebenen platziert; die Rahmenhandlung ist ein Sci-Fi-Experiment, im Zentrum aber brodeln ein Beziehungsdrama und eine Geschichte um Drogenabhängigkeit. Welche der Welten, die diese beiden Protagonisten hier stets betreten und verlassen, nun die echte ist, scheint nicht einmal den Regisseur zu interessieren. Aber immerhin: "Bliss" entpuppt sich als durchaus mysteriös und stark gespielt.