Bombay Rose. Animationsfilm aus Indien, basierend auf einer wahren Geschichte: Vor einiger Zeit konnte die junge Kamala vor einer arrangierten Ehe fliehen. Nun lebt sie auf den Straßen von Bombay und verdient ihr Geld mit dem Flechten von Blumenkränzen. Nachts tanzt sie in Nightclubs. Das Geld reicht, gemeinsam mit dem des Großvaters, gerade einmal, um ihre jüngere Schwester Tara durchzubringen.

Aber da gibt es noch etwas anderes in Kamals Leben: Die Liebe zum Muslim Salim, der Kriegswaise ist. Die wunderbar animierte Geschichte wurde von 60 Illustratoren in 18 Monaten handgefertigt. Herausgekommen ist ein zauberhaftes Filmmärchen, ganz in der Tradition des indischen Kinos: Umwerfend und optisch endlos prachtvoll. Auf Netflix.

Yes Day. Basierend auf dem Kinderbuch von Tom Lichtenheld und Amy Krouse Rosenthal: Eltern kennen das: "Nein, heute keine Süßigkeiten mehr!", "Nein, das Tablet ist für die nächsten Wochen gestrichen!", "Nein, du hast genug Spielzeug!", "Nein, es gibt zu Weihnachten sicher kein Pferd!" Allison (Jennifer Garner) und Carlos (Edgar Ramírez) haben immer das Gefühl, zu ihren Kindern allzu oft "Nein" sagen zu müssen. Deshalb beschließen sie, den drei Kids einen "Ja"-Tag zu schenken. Da sollen dann alle Anliegen der Kinder umgesetzt werden. 24 Stunden lang dürfen sie die Regeln bestimmen. Das klingt fair, aber es artet schnell aus: Diesen Tag wird die Familie so schnell nicht mehr vergessen. Ab 12. März bei Netflix.

Mauthausen - Zwei Leben. Eine Doku, die die Geschichte zweier Menschen erzählt: Die des in ódz geborenen Stanisaw Leszczynski als Häftling und des aus Mauthausen stammenden Franz Hackl als Lehrling in der Schlosserei des Lagers. Regisseur Simon Wieland hat sich die beiden Schicksale für seinen Film genauer angesehen und eine ergreifende Doku gestaltet, die die harschen Kontraste zwischen den Protagonisten herausarbeitet. Auf vodclub.online