Madame Claude. Ein Edelbordell im Paris der 1960er Jahre: Puffmutter Madame Claude (Karole Rocher) hat Einfluss, der über die Welt der käuflichen Liebe weit hinaus geht - sie trägt die Geheimnisse der oftmals hochpolitischen Kundschaft direkt an die Regierung weiter. Doch dann droht eine wohlhabende junge Frau alles zu verändern. Die Grundlage für das Drehbuch lieferten die Memoiren der echten Bordellchefin, die ihr Pariser Etablissement von 1961 bis 1976 führte und 2015 verstarb. Regie führte Sylvie Verheyde. Ab 2. April auf Netflix.

Kleider-Geschichten. Eine neue Doku-Serie, die die Kleiderschränke unterschiedlichster Menschen inspiziert: Kleider machen bekanntlich Leute, und so ist ein Blick in den Schrank immer auch ein intimer Einblick in das Leben seines Besitzers. Wichtig ist hier auch das jeweilige Lieblingskleiderstück, das die Befragten stolz präsentieren sollen und dabei erzählen, warum es ihnen so viel bedeutet. Jede der Folgen behandelt ein eigenes, übergeordnetes Thema, aufgepeppt mit Interviews mit Personen aus Kultur und Gesellschaft. Dazwischen schlagen Archivaufnahmen Brücken in die Geschichte der Bekleidung. Auf Netflix.

Mighty Ducks: Gamechanger. Früher waren die "Mighty Ducks" ein Sammelsurium an zu kleinen, zu nerdigen, zu langsamen Kindern, die als Eishockey-Team zunächst versagten, dann aber gewannen. Heute sind sie das Gegenteil: Als Gewinnerteam lehnen sie den kleinen Evan (Brady Noon) einfach ab. Dessen Mutter Alex (Lauren Graham) akzeptiert das aber nicht. Kurzerhand gründet sie einfach ein eigenes Hockey-Team, das all jene Kids aufnimmt, die traurig über ihre Ablehnung bei den anderen Teams sind, aber dennoch für den Sport brennen. Auf der Suche nach einer geeigneten Sportstätte treffen sie auf Coach Bombay (Emilio Estevez), der eine alte Anlage verwaltet und ausgerechnet jener Trainer war, der einst die Mighty Ducks auf die Erfolgsspur brachte. Auf Disney+