The Woman in the Window. Mit genau einem Jahr Verspätung startet Joe Wrights Thriller-Adaption - auf Netflix, wohlgemerkt, nicht im Kino. Die Romanverfilmung nach A. J. Finn ist ein Psychospiel: Amy Adams spielt darin eine Kinderpsychologin, die wegen eines Traumas das eigene Haus niemals verlässt. Da wird sie eines Tages Augenzeugin eines Gewaltverbrechens in der Wohnung der Russells, die kürzlich gegenüber von ihr eingezogen sind. Sie zögert jedoch, die Polizei anzurufen. Es ist wohl kein Zufall, dass man sich bei diesem Plot auch an Hitchcocks "Das Fenster zum Hof" erinnert fühlt. Eine Rezension zum Film erscheint nächste Woche in der "Wiener Zeitung". Zu sehen ab 14. Mai auf Netflix.

 

Out of Play. Ben Affleck in seiner ersten Filmhauptrolle seit rund vier Jahren: In "Out of Play" spielt er einen gefallenen Star: Als junger Mann feierte man ihn als talentierten Basketball-Spieler, doch irgendwann ist er falsch abgebogen. Heute beginnen seine Tage mit einem Bierchen anstatt eines Kaffees. Doch dann ist da Licht am Ende des Tunnels: Man holt ihn zurück aus der Lethargie, er soll wieder Basketball spielen, und zwar als Trainer. Zu sehen ab 15. Mai auf Sky.

 

Der Boandlkramer und die ewige Liebe. Es ist der letzte Film des verstorbenen Joseph Vilsmaier, der nun pandemiebedingt auf Amazon Prime Video startet: Für die Komödie "Der Boandlkramer und die ewige Liebe" standen Michael "Bully" Herbig und Hape Kerkeling erstmals gemeinsam vor der Kamera. Herbig gibt den Boandlkramer, also den Tod, der mit Ausnahme eines gewissen Brandner Kasper bislang zuverlässig seine Arbeit am Menschen verrichtet hat. Nun aber verliebt er sich in eine Frau namens Gefi (Hannah Herzsprung), doch es gibt Nebenbuhler. In seiner Not bietet ihm der Teufel (Hape Kerkeling) seine Unterstützung an, um das Herz von Gefi für sich zu gewinnen. Eine Rezension folgt kommende Woche. Zu sehen ab 14. Mai auf Amazon Prime Video.