Das geheime Leben der Haustiere: Wenn ihre Menschen nicht hinschauen, werden Roger, der Hund, und Gwen, die Katze, zu Agenten, die in der Familienkomödie "Cats & Dogs 3 - Pfoten vereint!" einen Spezialauftrag übernehmen. Sie sollen dem "mit Abstand verruchtesten Schurken, den die Welt je gesehen hat", das Handwerk legen. Nämlicher Schurke ist zwar nur ein vergrämter Papagei aus der Tierhandlung, aber der Vogel besitzt kriminelle Energie genug, um 84 Filmminuten lang Verwirrung zu stiften.

"Cats & Dogs 3" (die Vorgänger erschienen 2001 und 2010) ist eine typische Komödie aus dem Sprechende-Tiere-Genre, in dem mehr oder minder freundliche Viecher demonstrieren, dass ihnen nichts Menschliches fremd ist. Damit die Übung gelingt, kann es nicht schaden, die Vögel und Vierbeiner mit pointenblitzenden Dialogen auszustatten. Doch daran hapert es hier gewaltig. Die Story vom bösen Papagei, der Hunde und Katzen gegeneinander aufhetzen will, wirkt erstens komplett an den Haaren herbeigezogen und zweitens (als Spielfilm mit echten und computergenerierten Tieren) vollendet lustlos realisiert. Ein müdes Drehbuch trifft auf schwache visuelle Tricks.