The Nest. England im Jahr 1986: Nachdem Rory (Jude Law), ein ehrgeiziger Unternehmer und einstiger Rohstoffmakler, seine Frau Allison (Carrie Coon) und die Kinder davon überzeugt hat, von der amerikanischen Vorstadt in seine alte Heimat am Land zu ziehen, mietet er ein jahrhundertealtes Landgut mit großem Grund für Allisons heißgeliebte Pferde. Doch was als Idyll beginnt, wird schnell zu einem Horrortrip: Denn Rorys Gier scheint kein Ende zu kennen, und das wird der Familie zum Verhängnis.

Und täglich grüßt die Liebe. Regisseur Josh Lawson erzählt mit Humor von der großen Liebe: Teddy (Rafe Spall) heiratet, was an ein Wunder grenzt, weil er gerne alle wichtigen Entscheidungen auf später verschiebt. Als er am Morgen nach seiner Hochzeit erwacht, ist seine Frau Leanne (Zahra Newman) plötzlich im achten Monat schwanger und die beiden haben bereits das erste Ehejahr hinter sich, an das Teddy sich nicht erinnern kann. Woher rühren die Zeitsprünge?

Die Frau, die rannte. Während ihr Mann auf einer Geschäftsreise ist, trifft Gamhee in den Vororten von Seoul drei Frauen. Hong Sangsoo serviert lange Einstellungen, viel Dialog, viele Zooms und variiert das Ganze nur leicht, um niemals wirklich zu beantworten, wohin die titelgebende Frau, die rannte eigentlich rannte. Filmkunst auf höchstem Niveau, rätelhaft und ausschweifend.

Risiken und Nebenwirkungen. Kino aus Österreich: Michael Kreihsl hat bereits mit "Die Wunderübung" ein Theaterstück publikumswirksam verfilmt, jetzt folgt ein neuer Streich: Kathrin (Inka Friedrich) braucht eine neue Niere. Gatte Arnold (Samuel Finzi) könnte ihr eine spenden. Doch sehr eilig hat er es nicht, seiner Frau mit dem lebenswichtigen Organ tapfer und selbstlos zur Seite zu stehen. Der gemeinsame Freund Götz (Thomas Mraz) stellt sich hingegen ohne zu Zögern als Spender zur Verfügung. Das wiederum missfällt seiner Frau Diana (Pia Hierzegger). Eine Zerreißprobe für zwei Ehen.