Geht es nach "Die Croods - Alles auf Anfang", war das Leben der Steinzeitmenschen sehr lustig. Geradezu hysterisch lustig. Die technisch brillante Animationskomödie ist ein knallbuntes Spektakel, das vor Gags, Abenteuern, hemmungslosen Blödeleien und Momenten voll tieferer Bedeutung nur so strotzt.

Dabei fängt die Geschichte gar nicht komisch an. Die Croods, Höhlenmenschen ohne festen Wohnsitz, marschieren auf der Suche nach einer neuen Heimat durch eine abweisende Welt. Dann ziehen sie das große Los: Sie begegnen der steinreichen Familie Bessermann, die ihren luxuriösen Landsitz nicht nur herzeigt, sondern die Wanderer zum Bleiben einlädt.

Bald kommt es zum Clash der Kulturen, wenn die prolligen Croods und die noblen Bessermanns versuchen, sich zusammenzuraufen. Mal geht es steinzeitmäßig rau zur Sache, dann erlebt man schlaue Späße, die unsere Gegenwart karikieren - zum Beispiel in einem frühen Fall von Fernsehsucht. Der Höhepunkt kündigt sich an, wenn die Croods gegen die einzige Hausregel der Bessermanns verstoßen: Sie verspeisen eine Banane. Was folgt, ist eine atemlose Achterbahnfahrt durch das magische Kino-Königreich der Fantasie.

Die Croods - Alles auf

Anfang
USA 2020

Regie: Joel Crawford