Zoey (Taylor Russell) und Ben (Logan Miller) sind dem ersten Escape Room im Vorgängerfilm zu diesem Sequel gerade so entkommen. Diese Erfahrung hindert die beiden aber nicht daran, dass sie bald wieder Teil eines der sadistischen Spiele der Firma Minos werden: In "Escape Room 2 - No Way Out" sind die Fallen noch perfider und die Situationen noch haarsträubender und gefährlicher als im ersten Teil. Die Protagonisten werden in diese bedrohlichen Situationen hineingeworfen und müssen aus ihnen in großer Panik und unter größtem Stress entkommen. Sollten sie die Herausforderungen meistern, dann wissen sie nie, ob sie wieder in ihrem Alltag gelandet sind, oder ob sie sich schon im nächsten tödlichen Spiel befinden. Alles ist ständig in Angst, vorbereiten kann man sich auf solche "Spiele" jedenfalls nicht.

More of the same

Die Escape Rooms sind inzwischen beliebte Rätselräume in vielen Großstädten, da waren filmische Umsetzungen nur eine Frage der Zeit - zumal der Vorgänger 155 Millionen Dollar einspielte, bei gerade einmal neun Millionen Produktionsbudget. Das Budget des Sequels ist deutlich gestiegen, was die Escape Rooms entsprechend spektakulärer macht, visuell wie auch im Knobelfaktor. Die 90 Minuten sind vollgestopft mit Tempo, Action und allerlei todbringenden Waghalsigkeiten, was ein kreatives Sequel ergibt, das von seiner Struktur aber letztlich doch nur "more of the same" bietet.