Erst wurde eine Lehrerin kunstvoll durch einen Zauber verkleinert. Dann erwischte es ein Elternpaar und jetzt sind die Freunde dran: Mit "Hilfe, ich hab meine Freunde geschrumpft" endet eine sympathische deutsch-österreichische Kinder- und Jugendfilm-Trilogie.

Das Geschehen rankt sich wieder um den Schüler Felix (Oskar Keymer) und dessen gespenstischen Mentor Otto (Otto Waalkes) - einen humorvollen Schulgeist, der seinen Trick, Menschen zu miniaturisieren, diesmal an Felix weitergibt. Zur Fantasy-Abteilung zählt auch die schurkische Hulda Stechbarth (Andrea Sawatzki), eine Art Lehrerinnen-Zombie von 140 Jahren, die aber nicht nach Blut, sondern nach Befreiung von einem Fluch dürstet. Weil der schrillen Hulda dabei jedes Mittel recht ist, bekommt der Film eine g’schmackige kleine Krimi-Handlung dazu. Und weil die jungen Hauptfiguren mittlerweile Teenager sind, wird auch noch eine ordentliche Portion amouröses Herzklopfen in die Komödie eingerührt.

Augenschmaus in Klein

Ganz schön viel Stoff für 97 Kinominuten. Doch Regisseur Granz Henman erweist sich als fachkundiger Fahrdienstleiter, der die verschiedenen Elemente der Story spielerisch auf Schiene bringt. Ein Augenschmaus sind die Szenen mit den geschrumpften Freunden, in denen es eindrucksvoll abenteuerlich zugeht. Fazit: Ein freundliches Filmvergnügen (zum Teil in Niederösterreich und Wien gedreht), das seine jugendliche Zielgruppe nicht enttäuschen wird.