Curveball - Wir machen die Wahrheit. Der deutsche Geheimdienst BND fällt auf die falsche Geschichte eines Informanten rein und gibt sie als Coup aus. Schon bald ist klar, dass alles erlogen war. Doch einem anderen Land könnte genau diese Lügenstory helfen, endlich einen Krieg gegen ein Feindesland anzuzetteln. Also hält das andere Land daran fest und macht sie öffentlich. Klingt nach einem guten Drehbuch für einen Spionagethriller? Ist aber so ähnlich im Vorfeld des Irak-Krieges 2003 tatsächlich passiert. Die deutsche Politsatire "Curveball - Wir machen die Wahrheit" zeichnet wahre Begebenheiten rund um diesen Fall nach. Im Mittelpunkt des Films, der sich ausdrücklich nicht als Dokumentation versteht, steht dabei die Rolle des Bundesnachrichtendienstes, der der falschen Story auf den Leim gegangen war.

Gefangen im Netz. Die beiden tschechischen Filmemacher Vit Klusak und Barbora Chalupová haben ein Experiment gewagt, das die Dimension des Kindesmissbrauchs in der Gesellschaft verdeutlicht - vornehmlich jenen im Internet. Um zu zeigen, wie dreist die Täter hier die Unerfahrenheit ihrer kleinen Opfer ausnutzen, haben die Filmschaffenden drei volljährige, aber sehr jung aussehende Frauen mit Fakeprofilen in die Sozialen Netzwerke geschickt. Die Bilanz: Es meldeten sich 2.458 Männer bei den vermeintlich Zwölfjährigen - "mit eindeutigen Absichten".

Wonders of the Sea. Arnold Schwarzenegger als Dokumentarfilmerzähler? Das geht. Für Meeresfilmpionier Jean-Michel Cousteau hat sich der Hollywood-Österreicher ins Tonstudio begeben und den Kommentar zu "Wonders Of The Sea" eingesprochen. So ist Arnies Stimme zu den 3D-Unterwasserwelten zu hören, die die Zuschauer mit auf eine Reise zu den Mysterien und Wundern der Ozeane nehmen. Im Zentrum stehen Flora und Fauna zwischen Fijis und den Bahamas. Und eine persönliche Liebeserklärung Cousteaus an die Weltmeere.