Ein Festtag. Ein Muttertag im Großbritannien der 1920er-Jahre. An diesem Feiertag haben die Angestellten der Oberschichtsfamilien frei. Jane ist im Film der Französin Eva Husson eine dieser Angestellten, eine junge Frau, die ein Geheimnis hat: Sie hat eine Affäre mit Paul, dem einzigen, weltkriegsbedingt noch lebenden Sohn einer reichen Familie.

Macbeth. Joel Coen (diesmal ohne Bruder Ethan) versucht sich an Shakespeares Klassiker und greift für seine Schwarz-Weiß-Adaption in keiner Weise auf den typischen Coen-Humor zurück, sondern setzt auf eine stilisierte Adaption, in der Denzel Washington als der titelgebende Fürst brilliert, dem mit Coens Ehefrau Frances McDormand eine nicht minder skrupellose Lady zur Seite steht. Die Handlung selbst ist bekannt: Hexen-Prognose, mörderischer Weg voller Leichen beim Aufstieg zum König von Schottland samt einflüsternder Gattin und schließlich Wahnsinn, Abstieg, Tod.

Clifford, der große rote Hund. US-Kinderbuch-Adaption: Hat die rote Farbe des riesigen roten Hunds, der hier durch New York streunt, etwas mit dem Weihnachtsfest zu tun? Es geht um die kleine Emily, die eines Tages einen süßen roten Welpen geschenkt bekommt, nicht ahnend, dass Clifford bald das zigfache seiner ursprünglichen Größe erreichen wird.

Monte Verita. Um 1900 zieht es die junge Hanna Leitner (Maresi Riegner)ins Aussteiger-Paradies am Monte verita im Tessin.Ungeachtet aller Schuldgefühle findet Hanna dort zu sich und zu ihrer Stimme.

Lauras Stern. Realverfilmung des erfolgreichen Kinderbuchs von Klaus Baumgart. Es geht um die kleine Laura, ihren noch kleineren Bruder, um einen leuchtenden Besucher aus der Himmelswelt und um den Umzug vom Land in die Stadt. Emilia Kowalski schlüpft in die Rolle der Laura, die Regie zu "Lauras Stern" kommt von Joya Thome.