Cyrano. Cyrano de Bergerac (Peter Dinklage), Offizier im Frankreich des späten 17. Jahrhunderts, liebt die wunderschöne Roxanne (Haley Bennett). Doch er ist kleinwüchsig. Was ihn dazu veranlasst, zu glauben, sie könne seine Gefühle nicht erwidern. Als einer seiner Freunde Roxanne erobern möchte, hilft ihm Cyrano: Er scheibt ihr in dessen Namen die wundervollsten Liebesbriefe. Das führt zu komischen und tragischen Verwicklungen. Edmond Rostands weltberühmtes Versdrama "Cyrano de Bergerac" setzt als Musical auf große Gefühle, melancholische Songs und Hollywoodstar Peter Dinklage ("Game of Thrones") als romantischem Titelheld, auf dem Regie-Stuhl nahm Kostümfilm-Spezialist Joe Wright ("Abbitte", "Anna Karenina") Platz.

The Card Counter. Ein stiller, in sich gekehrter Mann, der sein Geld mit Glücksspiel in Casinos verdient: Auf den ersten Blick scheint William Tell (Oscar Isaac) ein eher unscheinbarer Typ mit einem etwas ungewöhnlichen Job und Namen zu sein. Doch dann holt ihn seine dunkle Vergangenheit ein - er saß lange Jahre im Gefängnis, weil er in Abu Ghraib im Irak als US-Soldat stationiert war und dort auf bestialische Art Gefangene gefoltert hatte. Mit "The Card Counter" legt Regie-Legende Paul Schrader ein subtiles Politdrama vor, das von den darstellerischen Leistungen des Ensembles profitiert und für viel Applaus bei der Premiere beim Filmfestival von Venedig 2021 sorgte.

Noch einmal, June. June Wilton (Noni Hazlehurst) wundert sich über die komischen Fragen, die ihr gestellt werden, als sie erwacht. Und warum ist sie nicht zu Hause? Mit Schrecken muss sie erfahren, dass sie seit einem Schlaganfall vor fünf Jahren in einem Pflegeheim lebt - bis nun wieder ihre Sinne überraschend zurückgekehrt sind. Zugleich droht jederzeit ein Rückfall. Und so muss June ihr neues Leben wieder in die Hand nehmen, ist die Familie in der Zeit ihrer geistigen Abwesenheit doch gehörig durcheinander geraten.