Seit ihrer frühen Kindheit ist Eva-Maria durch spastische Zerebralparese auf den Rollstuhl angewiesen - doch das hindert die junge Frau nicht daran, ihr Leben auch selbstbestimmt in die Hand zu nehmen. Im Dokumentarfilm "Eva-Maria" von Lukas Ladner wird Eva-Marias Geschichte erzählt. Wie sie sich ihren Job als Sekretärin an der Pädagogischen Hochschule erarbeitet hat und wie stolz sie auf diesen Erfolg ist. Wie sie tagtäglich versucht, ihre Träume wahr werden zu lassen. Oder wie sie mit Anfang 30 ihren größten Wunsch in die Tat umsetzen will: Sie träumt von einem eigenen Kind, und dieser Kinderwunsch soll nun dank künstlicher Befruchtung wahr werden. Das "Projekt Kind" wird zu einer Herausforderung für alle: für Eva-Marias Familie ebenso wie für ihre Assistenten und für ihre Ärzte, aber am allermeisten natürlich für Eva-Maria selbst.

Regisseur Lukas Ladner, einer ihrer Assistenten, macht einen kleinen, sehr intimen Film aus diesem Vorhaben; sein Blick ist überaus persönlich und eröffnet doch ein universelles Spektrum rund um Fragen der Familienplanung, die in diesem Fall ganz und gar außergewöhnlich ist. Ein Film, der nahe geht und mit ganzer Kraft das Leben feiert.