Tove - Auf der Suche nach Freiheit und Liebe. Die finnischschwedische Autorin und Malerin Tove Jansson ist heute vor allem durch die Erschaffung einer Welt bekannt - jene der Mumins. In Zaida Bergroths Filmbiografie spielt Alma Pöysti die Schriftstellerin, die ab 1945 an diesem eigentlich nur als Nebenprodukt ihrer Tätigkeit gedachten Vorhaben arbeitete. Dabei hatte Jansson privat in dieser Zeit mehr als genug zu tun, ist sie doch im Widerstreit gefangen zwischen ihrer Liebe zu dem Linkspolitiker Atos Wirtanen und der Theaterregisseurin Vivica Bandler. Und ihr Vater, ebenfalls Künstler, hält von ihrer Arbeit gar nichts. Die Mumins machen die junge Künstlerin jedoch schnell reich und berühmt. Aber auch glücklich?

Introduction. Der südkoreanische Regisseur Hong Sang-soo schafft ein philosophisches Gleichnis über den Sinn des Lebens, in dem er zwei Mütter zeigt, die versuchen, ihren Kindern den Weg ins Leben zu ebenen. Diese entscheiden sich jedoch für eine andere Route. Einerseits geht es um Youngho, der seine Freundin Juwon beim Studium in Berlin überraschen will, die dank der Vermittlung ihrer Mutter im Haus einer Künstlerin wohnt. Younghos Mutter wiederum will ihren Sohn mit einem Schauspieler bekanntmachen. Sohnemann jedoch schläft bald am Strand ein und träumt von seiner Freundin Juwon.

Sommer-Rebellen. Eigentlich hat sich der elfjährige Jonas (Elias Vyskocil) schon lange auf seinen Sommerurlaub bei Opa Bernard (Pavel Novy) in der Slowakei gefreut. Denn es gibt seit dem Tod seines Vaters mit der Mutter daheim nur noch Ärger. Und so büxt Jonas sogar früher aus und schafft es alleine zu seinem Großvater. Der jedoch ist längst nicht mehr so cool wie ihn der Enkel in Erinnerung hat, weil in Frühpension und frustriert. So heckt Jonas gemeinsam mit seiner neuen Freundin Alex (Liana Pavlikova) aus der Nachbarschaft den Plan aus, Opa eine neue Frau oder zumindest einen neuen Job zu besorgen.