Das letzte Geschenk. Abraham (Miguel Ángel Solá) war sein Leben lang Schneider. Nun wollen die Töchter den 88-Jährigen in ein Heim stecken - und er haut kurzerhand ab aus Buenos Aires. Im Gepäck hat der Jude, der am Ende des Zweiten Weltkrieges von einem Polen gerettet wurde, den letzten Anzug, den er von Hand hergestellt hat. Den möchte er seinem Lebensretter schenken. Auf seiner Reise durch Europa begegnen ihm allerlei besondere Gestalten - vom abgebrannten Musiker bis zur Anthropologin, die Abraham hilft, Deutschland zu durchqueren, ohne wieder einen Fuß auf deutschen Boden zu setzen.

Glassboy. Pino (Andrea Arru) ist Bluter, leidet also unter Hämophilie, weshalb ihn seine überfürsorglichen Eltern praktisch von der Außenwelt isolieren. Im Kinderfilm von Samuele Rossi wehrt sich Pino allerdings gegen die Helikopterelternschaft und folgt seinem Freiheitsdrang. Er möchte ein großes Abenteuer bestehen, um allen zu zeigen, dass er wie jedes andere Kind leben kann.

Willi und die Wunderkröte. Praktisch jedes Kind kennt Willi, den Welterklärer. Dieses Mal ist Willi Weitzel auf der Spur der Amphibien unterwegs und erklärt kindgerecht, was Frösche so alles draufhaben und warum sie vom Aussterben bedroht sind. So wurde im Dorf der 11-jährigen Luna (Ellis Drews) der Froschteich zugeschüttet. Die Frösche konnte die Kleine zwar retten, aber es bleibt Willi, Luna und deren Oma (Suzanne von Borsody), einer Amphibienforscherin, nur mehr wenig Zeit, ein neues Zuhause für sie zu finden.

Nick Cave & Warren Ellis: This Much I Know to Be True. Nick Cave und Warren Ellis verbindet eine fruchtbare kreative Partnerschaft. Für "This Much I Know To Be True" zeigt Regisseur Andrew Dominik die beiden Ausnahmekünstler nun im Musikporträt. Beim konventionellen Dokumentarformat bleibt das Ganze nicht, lassen die beiden Musiker doch die Songs ihrer letzten Studioalben "Ghosteen" und "Carnage" vor der Kamera zu monumentalen Videos visuell erwachen.