Spannende Geschichten gibt es im Oeuvre von Stephen King zuhauf. Etwa sein Roman "Feuerkind", der in den 1980er-Jahren bereits unter dem Titel "Der Feuerteufel" verfilmt wurde und nun als "Firestarter" in der Neufassung von Keith Thomas in die Kinos kommt.

Alles dreht sich um die kleine Charlie (Ryan Kiera Armstrong), die eine ganz besondere Gabe hat: Sie kann allein durch ihre Gedanken Feuer entfachen. "Ich bin nicht speziell, ich bin ein Monster", gelangt Charlie zur Erkenntnis, dass ihre Kräfte nichts Gutes verheißen. Vater Andy (Zac Efron) und Mutter Vicky (Sydney Lemmon) sind darob freilich besorgt und mehr oder weniger permanent mit Charlie auf der Flucht. Hinter ihr her ist die Regierungsorganisation "Die Firma", die sich Charlies Kräfte zunutze machen will, um damit abstoßende Laborversuche durchzuführen und Waffen herzustellen. Das permanente Leben auf der Flucht stellt Charlie vor eine Herausforderung, denn bald schon lassen sich ihre Feuer-Kräfte immer weniger kontrollieren.

Wie in jedem Horrorfilm spitzt sich die Situation zum Ende hin dramatisch zu, während Regisseur Keith Thomas zuvor in eleganten Bildern die Exposition der Hauptfigur etabliert. Wenn Charlie in ihrer Schule das Wasser in den Waschbecken am WC in Wallung versetzt und mit einem großen Feuerball die Szenerie verlässt, so ist das nur ein kleiner Vorgeschmack auf das (wie so oft in solchen Filmen) recht überladene Finale.