Man kann Genres auf verschiedene Arten variieren: Im Fall von "Press Play and Love Again" ist es die Lieblingsmusik der Protagonisten, die den Film zu einem Zeitreiseabenteuer machen. Und das geht so: Laura und Harrison sind verliebt und verbringen einen wunderschönen Sommer zusammen. Sie gestalten für die Zweisamkeit ein Mixtape, auf dem sich ihre Lieblingsmusik befindet, was die Dates romantischer machen soll. Doch dann das Horror-Szenario: Harrison hat einen tödlichen Verkehrsunfall, und Lauras Welt bricht völlig in sich zusammen.

Erst Jahre später schafft sie es, das Mixtape von damals erneut anzuhören, und hier passiert die Magie: Scheinbar gelingt es ihr, durch das Zurückspulen der Musik auch die Zeit zurückzudrehen - und plötzlich ist es realistisch, den Unfalltod von Harrison in der Vergangenheit ungeschehen zu machen. Aber die Hindernisse scheinen dennoch überlebensgroß.

Regie-Debütant Greg Björkman drückt erfolgreich auf die Tränendrüse und erzählt ein nicht immer logisches, aber sympathisch besetztes und romantisches Märchen, das auch noch flott und adrett daher kommt. Eine gefällige Coming-of-Age-Story vor der prächtigen Kulisse von Hawaii.