Hatching. Wenn die idyllische Oberfläche aufbricht, offenbart sich der ganze Schrecken: In Hanna Bergholms Spielfilmdebüt "Hatching" wird eine scheinbar perfekte finnische Familie auf eine harte Probe gestellt. Die Mutter ist ehemalige Eiskunstläuferin und treibt ihre Tochter Tinja beim Kunstturnen mit unbarmherzigen Eifer an - sehr zu deren Missfallen. Als das Mädchen dann eines Tages ein Ei im Wald entdeckt und es zu Hause ausbrütet, verschieben sich die Kräfteverhältnisse und werden Dinge in Gang gesetzt, mit denen der kleine Haushalt niemals gerechnet hätte. Bergholm inszeniert einen Genrefilm, der sich in die skandinavische Tradition ebenso einordnet, der sich aber auch Einflüsse von David Cronenberg anmerken lässt. Nach seiner Premiere beim Sundance-Festival Anfang des Jahres war "Hatching" auch bereits beim heimischen Slash Filmfestival zu sehen.

Arthur Malediction. Vom Kinderabenteuer zum Horrorfilm: Der französische Erfolgsregisseur Luc Besson ("Das fünfte Element") hat mit "Arthur und die Minimoys" eine Buch- und Filmreihe für junges Publikum erdacht, die große Kinoerfolge hatte. Von den titelgebenden Figuren ist auch Alex (Mathieu Berger) ein großer Fan, weshalb seine Freunde zu seinem 18. Geburtstag einen Wochenendausflug zum Drehort der Filme organisieren. Kindlich ist hier aber wenig, stattdessen entwickelt sich in dem Schocker "Arthur Malediction" schnell ein Kampf auf Leben und Tod, der auf der Metaebene reichlich Querverweise zu Bessons Vorlage aufweist. Von ihm stammt immerhin auch das Drehbuch zum neuen Film.