Ninjababy. Das Leben der angehenden Comiczeichnerin Rakel (Kristine Kujath Thorp) besteht bisher vor allem aus Party. Schwangerschaft gehört hingegen nicht zum Lebensplan. Und doch "schleicht" sich ein in ihren Augen heimtückische "Ninjababy" in ihren Bauch - und bleibt dort ein halbes Jahr unbemerkt, bis es für eine Abtreibung zu spät ist. So bleibt Rakel nichts anderes übrig, als herauszufinden, wer eigentlich der Vater ihres kleinen Begleiters ist. Und sie muss sich klar werden, wie sie mit dem zu erwartenden Baby umgeht.

Weißes Rauschen. "Weißes Rauschen" von Regisseur Noah Baumbach ist eines der jüngeren Prestigeprojekte von Netflix, das vor dem Start beim Streamingdienst nun exklusiv im Wiener Gartenbaukino läuft. Mit Adam Driver und Greta Gerwig ist die Satire, die auf einem Roman von Don DeLillo basiert, prominent besetzt. Der Film erzählt von der Patchworkfamilie um den Professor Jack (Driver), seine Frau Babette (Gerwig) und ihre vier Kinder aus verschiedenen Beziehungen. Sie leben in den 1980er-Jahren in einer Collegestadt im Mittleren Westen der USA. Der Alltag der Familie ist nach einem Chemieunfall auf den Kopf gestellt. Eine Satire über das Leben einer amerikanischen Familie, den Konsum und die Akademikerwelt, bei der man öfter mal den Faden verliert, um ihn dann wieder freudig aufzunehmen.

Filmmuseum: Werkstattgespräch mit Käthe Kratz. Käthe Kratz war die erste Frau, die an der Wiener Filmhochschule Regie und Drehbuch studierte. Neben ihrer Arbeit als Filmemacherin schrieb sie auch Theaterstücke, engagierte sich bei der "Aktion Unabhänger Frauen" (AUF) und begründete mit Margareta Heinrich, Kitty Kino, Heide Pils und Susanne Zanke die "Aktion Filmfrauen". Nach Vorführung ihres Films "Lebenslinien. Augustine - Das Herz in der Hand" (1985) moderieren Regisseurin Katharina Mückstein und Journalistin Julia Pühringer ein Gespräch mit Käthe Kratz. Termin: 7. Dezember, 18 Uhr, Filmmuseum.

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