Operation Fortune. Im neuen Film von Kultregisseur Guy Ritchie soll ein Team von Spezialagenten um den abgeklärten Orson Fortune (Jason Statham) verhindern, dass eine gefährliche Technologie in falsche Hände fällt. Um das Vertrauen des mächtigen Waffenhändlers Greg Simmonds (Hugh Grant) zu gewinnen, verpflichtet Fortune Simmonds‘ Lieblingsschauspieler, den Filmstar Danny Francesco (Josh Hartnett), als Geheimagenten. Auf der Luxusjacht und auf dem Anwesen des Waffenhändlers und Filmfans Simmonds kommt es zu einigen kuriosen Situationen. Nach der Gangstersatire "The Gentlemen" und dem düsteren Actionthriller "Cash Truck" hat Guy Ritchie mit "Operation Fortune" eine rasante Actionkomödie gedreht, die etwas an "Mission: Impossible" und die Satire "Massive Talent" erinnert.

Passagiere der Nacht. Charlotte Gainsbourg spielt Elisabeth, eine Mutter von zwei Kindern, die gerade von ihrem Mann verlassen wurde. Sie beginnt, nachts in einer Radiosendung zu arbeiten und lernt ein obdachloses Mädchen kennen, das sie zu sich nach Hause einlädt. Der Film von Regisseur Mikhaël Hers lief im Wettbewerb der Berlinale und gehört zu den Produktionen, die mehr Stimmung als Geschichte transportieren. Eine nächtliche Reise durch Pariser Hochhausgegenden, durch Beziehungen und durch Leben, deren Baupläne einstürzen und sich wieder neu sortieren.

Unruh. Josephine (Clara Gostynski) arbeitet im Jahr 1872 in einem abgelegenen Tal der Schweiz in einer Uhrenfabrik. Für ihre Arbeit erhält sie jedoch so wenig Lohn, dass sich die junge Frau alsbald der anarchistischen Arbeiterbewegung der örtlichen Uhrmacher anschließt. In dieser lernt sie den russischen Reisenden Piotr Kropotkin (Alexei Evstratov) kennen. Die beiden ungleichen Menschen freunden sich an. Und beide quält in einer Zeit, in der die Welt immer mehr vermessen und damit berechenbarer wird, die Frage, ob Zeit und Macht, Staat und Nationalismus nicht allesamt Fiktionen sind.