Der norwegische Regisseur Joachim Trier wird mit dem Großen Kunstpreis Berlin ausgezeichnet. Der Filmemacher soll die Auszeichnung am 18. März erhalten, wie die Akademie der Künste am Mittwoch mitteilte. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Trier hatte zuletzt "Der schlimmste Mensch der Welt" ins Kino gebracht. Er drehte auch Filme wie "Auf Anfang" und "Oslo, 31. August".

"Joachim Trier ist ein großer Humanist", schrieb Regisseur und Jurymitglied Christian Petzold in der Mitteilung. Trier porträtiere die Menschen. Seine Figuren seien nicht unbedingt sympathisch. "Manchmal sind sie schwach. Sie lügen. Sind egomanisch."

Weitere Kunstpreise in Höhe von jeweils 5000 Euro gehen an die in Wien lebende serbische Autorin Barbi (Barbara) Marković, die chinesische Architektin Xu Tiantian, die britische Komponistin Joanna Bailie, den Schauspieler und Theatermacher Marcel Kohler, an Petrit Halilaj aus der Bildenden Kunst sowie die französische Filmeditorin Nelly Quettier. (apa/dpa)