• vom 22.01.2014, 19:31 Uhr

Film

Update: 22.01.2014, 22:33 Uhr

Österreichischer Filmpreis 2014

"Deine Schönheit ist nichts wert" ist bester Film




  • Artikel
  • Lesenswert (5)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Vierfach ausgezeichneter Film zeigt den Alltag einer Wiener Flüchtlingsfamilie.

Wien. "Deine Schönheit ist nichts wert" trägt seit Mittwochabend den Titel als bester österreichischer Film des vergangenen Jahres: Bei der Gala zum Österreichischen Filmpreis 2014, die heuer erstmals im niederösterreichischen Grafenegg stattfand, setzte sich das Werk gegen die Konkurrenz "Oktober November" und "Soldate Jeannette" durch.

Auch die Statuetten für die beste Regie und das beste Drehbuch durfte Hüseyin Tabak für "Deine Schönheit ist nichts wert" mit nach Hause nehmen. Als beste Darstellerin wurde Maria Hofstätter für ihre Rolle in Ulrich Seidls "Paradies: Glaube" ausgezeichnet. Sie zeigte sich fasziniert davon, dass sie zehn Jahre nach dem Beginn ihrer Arbeit an dem Part nun den Filmpreis erhalte, während ihr männliches Pendant Gerhard Liebmann, der für "Blutgletscher" geehrt wurde, angesichts der Trophäe seine Tochter zitierte: "So geil!"


Die Gewinner in den 14 Kategorien:

  • Bester Spielfilm: Deine Schönheit ist nichts wert Regie: Hüseyin Tabak
  • Bester Dokumentarfilm: Meine keine Familie Regie: Paul-Julien Robert
  •  Beste Regie: Hüseyin Tabak Deine Schönheit ist nichts wert
  •  Beste Darstellerin: Maria Hofstätter Paradies: Glaube
  •  Bester Darsteller: Gerhard Liebmann Blutgletscher
  •  Bestes Drehbuch: Hüseyin Tabak Deine Schönheit ist nichts wert
  •  Bester Kurzfilm: Erdbeerland Florian Pochlatko
  •  Beste Kamera: Jerzy Palacz Shirley - Visions of reality
  •  Bestes Kostümbild: Julia Cepp Shirley - Visions of Reality
  •  Beste Maske: Susanne Weichesmiller, Roman Braunhofer Blutgletscher
  •  Beste Musik: Judit Varga Deine Schönheit ist nichts wert
  • Bester Schnitt: Oliver Neumann Meine keine Familie
  • Bestes Szenenbild: Gustav Deutsch, Hanna Schimek Shirley - Visions of reality
  • Bester Ton: Dietmar Zuson, Nils Kirchhoff, Philipp Kemptner,       Blutgletscher Bernhard Maisch

www.oesterreichische-filmakademie.at


Video auf YouTube





Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2014-01-22 19:32:40
Letzte nderung am 2014-01-22 22:33:52



Filmkritik

Extrablatt für die Trump-Ära

Kämpfen gemeinsam um die Pressefreiheit: Ben Bradlee (Tom Hanks) und Kay Graham (Meryl Streep). - © UPI Politiker lügen. Heute weiß man das. In den 1970ern war das aber noch eine Nachricht wert. Und was für eine: Eine... weiter




Filmkritik

Sex mit dem Wassermann

Die Unterwasser-Blase, in der sich die stumme Putzfrau Elisa (Sally Hawkins) befindet, besteht aus Liebemachen im randvoll gelaufenen Badezimmer... weiter




Wind River

Leid in Eis und Schnee

Ganz schön kalt ist vor allem der jungen FBI-Agentin (Elizabeth Olsen) aus Florida, Jeremy Renner ist da härter im Nehmen. - © Thimfilm Was ist der 18-jährigen Frau, die zu Beginn von "Wind River" barfuß und im Vollmondschein durch eine nächtliche Schneelandschaft läuft... weiter





Werbung



Kommentar

Schnucki fährt im Froschi vor

Man hätte den Österreichern mehr Kreativität zugetraut. Zumal man als unfreiwilliger, aber umso aufmerksamer Zuhörer von Telefonaten in öffentlichen... weiter





Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. "Ich entschuldige mich"
  2. Von YouTube in die Wiener Stadthalle
  3. Starke Frauen und ein mutiger Film räumen bei der Berlinale ab
  4. Ein tieftrauriger Romantiker
  5. "Hosen runter, gib ihm!"
Meistkommentiert
  1. Armin Wolf klagt FPÖ wegen Facebook-Posting
  2. ÖVP/FPÖ sorgen für Zweidrittelmehrheit im ORF
  3. "Kultur in harten Kämpfen verschonen"
  4. "Ich entschuldige mich"
  5. Der Irrsinn der Macht

Bille August.

Am Donnerstag, 15. Februar 2018, ging die Eröffnung der 68. Berlinale über den roten Teppich. Zahlreiche Stars aus nah und fern waren mit dabei.

Wissensdurstig, neugierig, seelenvoll und nachdenklich sieht David Bowie auf den Aufnahmen aus. Hier in August Wallas Zimmer. Die 75. Golden Globes wurden zur Bühne der Frauen mit einer Kampfansage an Sexismus, Missbrauch und Benachteiligungn. "Ich möchte, dass heute alle Mädchen wissen, dass ein neues Zeitalter am Horizont anbricht", sagte die US-Entertainerin Oprah Winfrey in ihrer Dankesrede nach Empfang des Ehrenpreises für ihr Lebenswerk - und rührte viele im Saal zu Tränen. "Zu lang wurden Frauen nicht angehört oder ihnen wurde nicht geglaubt, wenn sie den Mut hatten, gegen die Macht von Männern aufzubegehren." Deren Tage seien nun gezählt. Jetzt müssten alle dafür kämpfen, dass es in Zukunft niemanden mehr gibt, der als Opfer "Me too" sagen muss, mahnte Winfrey. Zur ganzen Rede

Quiz



Werbung



Werbung


Werbung