Hollywood. Ein fataler Unfall kostete Anton Yelchin, bekannt als Navigationsoffiziers Pavel Chekov aus der Neuauflage der "Star Trek"-Filme, am Sonntag das Leben. Der erst 27-jährige Schauspieler hatte gerade sein Haus im Stadtteil Studio City mit seinem Jeep Grand Cherokee verlassen und ist in der steilen Ausfahrt zunächst nochmals aus dem Wagen ausgestiegen und zurück zum eisernen Einfahrtstor gegangen, vermeldete das Portal tmz.com. Aus ungeklärter Ursache sei sein Wagen rückwärts auf das Tor zugerollt und hätte Yelchin zwischen sich und den Eisenstäben eingequetscht. Yelchin sei mit Freunden verabredet gewesen. Als er nicht erschien, fuhren sie zu seinem Haus und fanden den Leichnam.

Mit "Star Trek" zu Weltruhm

Der 1989 in der damaligen Sowjetunion geborene Schauspieler, dessen jüdische Eltern, zwei Profi-Eiskunsläufer, mit ihm als Baby in die USA kamen, galt als großes Talent. Schon als Kind und Teenager trat er in Filmen auf, darunter mit Anthony Hopkins in "Hearts in Atlantis" (2001). Mit "Star Trek" (2009) und "Star Trek: Into Darkness" (2013) wurde er weltbekannt, seine Vorliebe galt aber dem US-Independentkino, darunter "Like Crazy" (2011) von Drake Doremus oder "Only Lovers Left Alive" von Jim Jarmusch. Derzeit ist Yelchin in dem Horrorfilm "Green Room" zu sehen, im Juli kommt mit "Star Trek: Beyond" schließlich sein Vermächtnis in die Kinos.