• vom 07.09.2016, 08:55 Uhr

Film

Update: 07.09.2016, 09:28 Uhr

Netflix

Das Schmuggeln geht weiter: "Narcos" Staffel 3 und 4 geplant




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Von WZ Online, APA

  • Nach dem Tod Pablo Escobars hat das Cali-Kartell nun das Sagen im Kokain-Geschäft.

Die kommenden zwei Staffeln "Narcos" werden sich um das von Gilberto Rodriguez Orejuela gelenkte Cali-Kartell drehen. - © Juan Pablo Gutierrez/Netflix

Die kommenden zwei Staffeln "Narcos" werden sich um das von Gilberto Rodriguez Orejuela gelenkte Cali-Kartell drehen. © Juan Pablo Gutierrez/Netflix

Wien. Lange ließ Netflix offen, ob die Erfolgsserie "Narcos" nach dem Tod des Hauptprotagonisten Pablo Escobar fortgeführt wird. Nun ist es fix: Am Dienstag hat der US-Streamingdienst zwei weitere Staffeln der Dramaserie bestätigt. Das Ankündigungsvideo scheint auch das Geheimnis zu lüften, wohin der Fokus nach dem Tod des Anführers des Medellin-Kartells rückt: auf das Drogenkartell von Cali.

Im knapp 30-sekündigen Video ist erst Wagner Moura als Pablo Escobar zu sehen, der langsam im Dunkeln verschwindet. An seiner Stelle erscheint der mexikanische Schauspieler Damian Alcazar im Licht: Der 63-Jährige ist bereits in der zweiten Staffel von "Narcos", die seit Freitag auf Netflix abrufbar ist, als Gilberto Rodriguez Orejuela zu sehen, Gründer des konkurrierenden Cali-Kartells. Der Zusammenschluss mehrerer Kokainproduzenten und -schmuggler in der Stadt Cali hatte nach dem Tod Escobars 1993 an Macht gewonnen und soll zu seiner Blütezeit 80 Prozent des Kokaingeschäfts mit den USA kontrolliert und pro Jahr vier Milliarden Dollar umgesetzt haben.

Serienschöpfer José Padilha bleibt ebenso als ausführender Produzent an Bord wie Eric Newman. In den ersten beiden Staffeln erzählten sie vom Aufstieg Pablo Escobars, der Anfang der 80er-Jahre die erste direkte Drogenroute von Kolumbien in die USA etablierte und Kokain im großen Stile in den Markt einführte. Dessen Darsteller Wagner Moura hatte sich zuletzt im Interview mit Medienvertretern in London für eine Fortsetzung der Serie ohne ihn stark gemacht. "Die Idee war, die Geburtsstunde des Drogenhandels zu untersuchen und weiterzuverfolgen", so der Brasilianer, der das Thema "stark genug" findet, "um es weiterzuführen" - etwa mit der Geschichte des Cali-Kartells.





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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2016-09-07 08:58:57
Letzte Änderung am 2016-09-07 09:28:28



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