• vom 22.11.2017, 16:58 Uhr

Film


Film

Pixar-Chef John Lasseter nimmt nach Vorwürfen eine "Auszeit"




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Produzent von "Toy Story" und "Cars" soll unangemessene Nähe hergestellt haben.

John Lasseter präsentiert "Cars 3" bei der Auto Show in Detroit. - © reuters

John Lasseter präsentiert "Cars 3" bei der Auto Show in Detroit. © reuters

Los Angeles. (bau) Jetzt erreicht die Reihe der Rücktritte in Hollywood auch das Trickfilmgeschäft: Der Chef der Disney-Animationsfilmsparte, John Lasseter, nimmt nach Vorwürfen des unangemessenen Umgangs mit Angestellten eine sechsmonatige Auszeit. Er entschuldige sich bei allen, die von ihm "unerwünschte Umarmungen" oder andere Gesten erhalten hätten, die "in irgendeiner Weise oder Form eine Grenze überschritten" hätten, schrieb Lasseter in einem am Dienstag von Disney veröffentlichten internen Memo.

Sechsmonatige Sabbatzeit
Der Oscar-gekrönte Regisseur von Erfolgsfilmen wie "Toy Story" und "Cars" räumte ein, er habe in den Animationsfilmstudios nicht ausreichend für eine Kultur von Vertrauen und Respekt gesorgt. In jüngster Zeit habe er "eine Reihe schwieriger Gespräche gehabt, die sehr schmerzhaft für mich waren". Dabei sei ihm zu verstehen gegeben worden, dass er einigen Mitarbeitern das Gefühl gegeben habe, nicht ausreichend respektiert zu werden.


Seine Angestellten hätten das Recht, ihre eigenen Grenzen zu ziehen und deren Einhaltung durchzusetzen, "egal, wie gutartig meine Absichten sind". Mit dem Disney-Management habe er sich auf eine sechsmonatige Sabbatzeit geeinigt, während der er sich über sein künftiges Verhalten klar werden wolle.

Disney hatte Pixar 2006 für mehr als sieben Milliarden Dollar übernommen.




Schlagwörter

Film, #Meetoo, Disney

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2017-11-22 17:02:08


Joy

"Madame" ist gnadenlos

Die Prostituierte Joy (Joy Alphonsus) steht schon länger aufs Wiens Straßenstrich. Sie wurde aus Nigeria nach Österreich gebracht, ihre Zuhälterin... weiter




Fahrenheit 11/9

Gegenwind für Donald Trump

Trumps Amerika zwischen Coca Cola und Waffenverliebtheit: Michael Moore untersucht in "Fahrenheit 11/9" diese Befindlichkeit. - © Polyfilm Nach dem Abgang von George W. Bush sind dem dokumentarischen Polemiker Michael Moore beinahe die Themen für seine provokanten Filme ausgegangen; nach... weiter




Neu im Kino

Neue Filme in Kürze

Besondere Frau (fan) Ein Jahr nach dem Tod der humanitär engagierten Ute Bock kommt die dritte Doku ihres Ex-Schwagers Allahyari ins Kino... weiter





Werbung



Kommentar

Wenn der Meme den Spaß verliert

Facebook hat einen neuen Trend, der auf den ersten Blick harmlos daherkommt. Bei der "#10yrChallenge" sollen zwei Fotos gepostet werden... weiter





Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Krisengebiet Mann
  2. Das Fürchten nicht gelernt
  3. rätsel
  4. Der Twist in einer toten Karriere
  5. Dem Vergessen entgegenwirken
Meistkommentiert
  1. "Selbstbewusst einen lauten Schas lassen"
  2. Menasse bekommt trotz Kritik Zuckmayer-Medaille
  3. Roman unter Wahrheitspflicht
  4. "Kammermusik ist fast wie Urlaub"
  5. Led Zeppelin: Als das Luftschiff fliegen lernte

DVD & Bluray

The 100, Staffel 4

- © Warner Weil die Atomreaktoren auf der Erde schmelzen und bald ein Inferno auslösen werden, fragen sich die Überlebenden, wofür sie angesichts des nahenden... weiter




DVD & Bluray

Berlin Falling

- © Warner Der Ex-Elitesoldat Frank kann seine Kriegserlebnisse nicht abschütteln und dröhnt sich zwecks Vergangenheitsbewältigung mit Alkohol zu... weiter





Der Deutsche gab am Pult im Goldenen Saal des Musikvereins den Kapellmeister Deluxe.

Förderpreisgewinner Christoph Fritz mit Moderatorin Verena Scheitz und "vormagazin"-Chefredakteur Christoph Langecker. Peter Handke bei der Verleihung des 19. Wiener Theaterpreises "Nestroy" im Theater an der Wien. Hier mit dem Preis für sein Lebenswerk.

Neo-Viennale-Chefin Eva Sangiorgi (links) mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms Alice Rohrwacher Sozialdemokratische Kundgebung für das Frauenwahlrecht, Wien-Ottakring, 1913

Quiz




Werbung