Regisseurin Nadine Labaki und der 13-jährige Jungschauspieler Zain Al Rafeea in Cannes. - © APAweb, Vianney Le Caer/Invision/AP

Fimfestival Cannes

Vom Kinder- und vom Elternleid8

  • Vor der Preisverleihung in Cannes erobert Nadine Labakis "Capharnaüm" die Croisette im Sturm.

Cannes. Es gibt diesen Moment in einem Festival, an dem einem klar wird, dass man die Goldene Palme schon gesehen hat, und das, obwohl bis zum Redaktionsschluss zwei letzte Wettbewerbsbeiträge der 71. Filmfestspiele von Cannes noch gar nicht gezeigt wurden. Den großen Konsens unter den Filmen in diesem Wettbewerb, den hat es Donnerstagabend gegeben... weiter




In Cannes mischte sich auch Chewbacca unter die Stargäste. - © Katharina Sartena

Filmfestival Cannes

Cannes im "Star Wars"-Fieber10

  • "Solo: A Star Wars Story" lüftet ein paar, aber nicht allzu viele Geheimnisse.

"Ich habe Harrison Ford getroffen, und er hat mir Tipps gegeben", sagt Alden Ehrenreich. "Er sagte, was er über die Figur von Han Solo denkt, und er sagte auch, dass ich das nicht weitererzählen dürfe, falls ich gefragt würde". Beim Pressejunket zum neuen "Star Wars"-Spin-off in Cannes, wo "Solo: A Star Wars Story" gerade seine Europapremiere... weiter




Der halbösterreichischeRegisseur A. B. Shawky und seine Produzentin Dina Emam gehen mit ihrem Erstlingsfilm im Wettbewerb in Cannes an den Start.
- © Katharina Sartena

Cannes 2018

Ein halber Österreicher in Cannes7

  • "Yomeddine" des Austro-Ägypters A.B. Shawky verzückt das Cannes-Publikum.

Abu Bakr Shawky nennt sich nur kurz A. B. Shawky, und das hat damit zu tun, dass er auf diese Weise nur wenig über seine Herkunft preisgibt: "Dadurch wissen die Leute weder von meinem Background noch von meiner Religion bescheid, sondern können meinen Film ganz ohne Vorkenntnis ansehen. Ich will schließlich zuallererst für meine Arbeit beurteilt... weiter




Klischee und Wahrheit: Spike Lees "BlacKkKlansman". - © Festival Cannes

Festival Cannes

Das Provozieren nicht verlernt11

  • Beim Filmfestival von Cannes erregen neue Arbeiten von Lars von Trier und Spike Lee die Gemüter.

Cannes. Vor sieben Jahren flog Lars von Trier wegen seiner provokanten Äußerung, er sei ein Nazi und wisse, wie Hitler sich im Bunker gefühlt haben muss, aus dem Festival von Cannes und wurde zur Persona non grata erklärt. Dieses Jahr feiert er seine Rückkehr an die Croisette, fast schon zärtlich umarmt von Festivalchef Thierry Frémaux vor der... weiter




Travolta, 64, ist inCannes, um hier sein Mafia-Drama "Gotti" vorzustellen, in dem auch seine Ehefrau Kelly Preston mitwirkt. - © Katharina Sartena

Cannes 2018

"Meine Figuren sind sehr amerikanisch"12

  • John Travolta ist in Cannes und outet sich als Hobbykoch.

"Das Wichtigste", sagt John Travolta, "ist die Familie. Die gibt mir all die Energie, um auch nach vierzig Jahren Hollywood weiterarbeiten zu können". Travolta, 64, ist in Cannes, um hier sein Mafia-Drama "Gotti" vorzustellen, in dem auch seine Ehefrau Kelly Preston mitwirkt. "Ich finde es toll, dass ich nicht nur meine Familie immer dabei haben... weiter




Wim Wenders in Cannes. - © Katharina Sartena

Filmfestival Cannes

Für Kino hat er keine Zeit10

  • Wim Wenders hat eine Doku über Papst Franziskus gedreht - und dabei ist er noch nicht einmal katholisch. Wie geht denn sowas?

Wenn man Wim Wenders danach fragt, ob er ein gläubiger Mensch ist, dann zögert er nicht lange: "Ja, das bin ich. Ich wuchs mit einer katholischen Erziehung auf, habe aber später die Konfession gewechselt. Heute bin ich Protestant. Das lag mir mehr, weil es da nicht so viele Hierarchien gab". Ausgerechnet dieser Mann wurde vom Vatikan höchstselbst... weiter




Margarethe von Trotta - © Katharina Sartena

Filmfestival Cannes

"Ingmar Bergman war mein Meister"10

  • Margarethe von Trotta hat in Cannes eine Doku über ihr Idol Ingmar Bergman präsentiert und sich über #metoo geäußert.

"Dieser Regisseur hat mich zu dem gemacht, was ich bin: Eine Filmemacherin. Von Ingmar Bergman habe ich gelernt, den Blick in die eigenen Abgründe zuzulassen", sagt Margarethe von Trotta. "Ich kann diese Abgründe dann für meine Filme benutzen, es ist wie ein Werkzeug. Das ist gerade für Filmemacher toll, die auch ihre eigenen Drehbücher schreiben... weiter




"Man hat das Gefühl, das sich nachhaltig etwas verändert", so Stacy Martin, die auch persönlich von einem #metoo-Problem betroffen war: Für Ridley Scotts "All the Money in the World" mussten all jene Szenen nachgedreht werden, in denen Kevin Spacey spielte, nachdem dieser wegen sexueller Übergriffe in Ungnade gefallen war und Scott den Nachdreh wollte. - © Foto: Katharina Sartena

Gespräch

"Nacktszenen sind unglaublich schwierig"21

  • Schauspielerin Stacy Martin über #metoo, Lars von Trier und Nacktheit vor der Kamera.

An der Croisette wird es für die junge britisch-französische Schauspielerin Stacy Martin heuer ein Wiedersehen der besonderen Art geben. Martin, die durch Lars von Triers "Nymphomaniac" (2013) bekannt wurde, wird den dänischen Regisseur in Cannes treffen, der hier seinen neuen Film zeigen wird. "Wir waren seit den Dreharbeiten immer in Kontakt... weiter




Der langjährige Festivalchef Thierry Frémaux. - © Foto: Katharina Sartena

Statement

"Die Türen sind offen"8

  • Cannes-Festivalchef Thierry Frémaux sprach vor Journalisten über Netflix, Filme von Frauen und das Selfie-Verbot am roten Teppich.

Alle reden von den großen Veränderungen, die das Festival von Cannes heuer durchlebt. Doch worin bestehen diese eigentlich? Das hat der langjährige Festivalchef Thierry Frémaux bei einem eigens einberufenen Presse-Briefing den anwesenden Journalisten mitgeteilt. Frémaux über den Wettbewerb 2018 und seine Zusammensetzung... weiter




- © Twentieth Century Fox

Isle of Dogs

Der Kampf um kulturelle Sensibilität3

  • Wes Andersons Japan-Interpretation in "Isle of Dogs" steht im Kreuzfeuer der Kritiker.

Was genau Hunde auf einer Müllinsel mit Japan verbindet, darauf hat auch US-Regisseur Wes Anderson keine Antwort. Die Idee, beides zu verbinden, ging ihm jedoch schon länger durch den Kopf. Herausgekommen ist "Isle of Dogs", in dem ein Hunderudel einem Buben namens Atari hilft, seinen Spots auf jener Müllinsel zu suchen... weiter




Übt filmisch Gesellschaftskritik: Wes Anderson. - © reuters/B. McDermid

Film

Auf Entdeckungsreise in Japan

  • Regisseur Wes Anderson hat "Isle of Dogs" als Hommage an die japanische Kultur angelegt.

Wien. Des Menschen liebste Vierbeiner stehen im Zentrum von Wes Andersons neuem Animationsfilm "Isle of Dogs", in dem sich der US-amerikanische Regisseur bereits zum zweiten Mal nach "Der fantastische Mr. Fox" mit der Stop-Motion-Animationstechnik befasst hat. Der Film ist eine spaßige Turbulenz, in der auch viel Ernst steckt: Weil die Hunde im... weiter




Ein friedliches Miteinander bleibt in Israel ein Traum - auch 70 Jahre nach Staatsgründung. - © reuters/Amir Cohen

Dokumentarfilme

Ein Land - zwei Filme2

  • Zwei Dokumentationen zeigen palästinensisches und israelisches Leben 70 Jahre nach Israels Staatsgründung.

Vielleicht gibt es Gräben, die zu tief sind, Welten, die zu weit auseinander liegen, als dass man sie in einem Film unterbringen könnte. Bei den beiden Dokumentationen, die zum 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels das dortige Leben zeigen, hat man diesen Eindruck. In "Unser Kampf" beleuchtet Simon Wieland "Eine Familie, drei Generationen... weiter




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Filmkritik

Trotzdem Tänzer

Yuli, Sohn des Ogún, nennt ihn sein Vater nach dem Sohn eines afrikanischen Kriegsgotts. Und Carlos ist ein Kämpfer - zuerst gegen den Wunsch seines... weiter




Neu im Kino

Die Filmstarts der Woche

Krank, aber stark (fan)Die Doku schildert das Leben von Martin Habacher, einem Youtuber, Social Media Berater. Sensibel wird gezeigt... weiter




Filmkritik

Ein Blick hinter die Kulissen der Burg

20190213burg - © Wikicommons, Thomas Ledl – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international Mit den Pfeiftönen eines LKWs, der gerade ein Bühnenbild transportiert und den Werkstätten des Burgtheaters, die an Werkhallen erinnern... weiter





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Europa ist selten ein Thema, das positive Emotionen weckt. Mit dem britischen Brexit-Chaos im Nacken und dem täglichen Stakkato an Horror-Meldungen... weiter





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Förderpreisgewinner Christoph Fritz mit Moderatorin Verena Scheitz und "vormagazin"-Chefredakteur Christoph Langecker. Peter Handke bei der Verleihung des 19. Wiener Theaterpreises "Nestroy" im Theater an der Wien. Hier mit dem Preis für sein Lebenswerk.

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