Antoine Fuqua steht auf Filmklassiker wie "Der Pate" oder "Apokalypse Now". - © Katharina Sartena

Antoine Fuqua

"Action ist nicht alles"2

  • Regisseur Antoine Fuqua über seinen Actionfilm "The Equalizer 2" und den harten Konkurrenzkampf in Hollywood.

Locarno. Seit Antoine Fuqua 2001 den Film "Training Day" inszeniert hat, für den Denzel Washington einen Hauptrollen-Oscar gewann, sind die beiden Männer unzertrennlich. Mit "The Equalizer 2" (ab Freitag im Kino) startet nun die vierte Zusammenarbeit des Duos in den Kinos. Im Gespräch beim Filmfestival in Locarno verrät der 1965 geborene... weiter




Ethan Hawke: "Es ist seltsam, 47 zu sein und seit 30 Jahren Filme zu drehen." - © Locarno Festival/M. PedrazziniInterview

Locarno

"Man darf sich nicht zu wichtig nehmen"11

  • Ethan Hawke gibt gerne Lebenshilfe, denn der 47-jährige Schauspieler ist mit seinem Ego ziemlich im Reinen.

Locarno. Ethan Hawke ist freundlich und überlegt genau, bevor er antwortet. Er wirkt entspannt und ist mit sich im Reinen - das war nicht immer so: Denn der Schauspieler, der mit Filmen wie "Before Sunrise", "Training Day", "Gattaca", "Boyhood" und zuletzt Paul Schraders famosem Priesterdrama "First Reformed" eine weite Palette an Figuren gespielt... weiter




Fest steht: Die 91. Trophäen-Gala im kommenden Jahr soll am 24. Februar über die Bühne gehen. - © APAweb, Reuters, Mike Blake

Neue Sparte

Oscar-Akademie will Preis für "populäre Filme"

Los Angeles. Fast vier Stunden zog sich die Oscar-Gala im März hin, eine der längsten in Jahrzehnten. Gleichzeitig sanken die Einschaltquoten: Nur 26,5 Millionen Zuschauer verfolgten das Trophäenspektakel am Bildschirm mit. Mehr als doppelt so viele waren es 1998, als der Blockbuster "Titanic" vor 55,2 Millionen Zuschauern abräumte... weiter




Sebastian Bezzel schätzt den schwarzen Humor der Österreicher. - © G. Schober

Interview

"Ein harter Hund"14

  • Sebastian Bezzel über seine Paraderolle, seine Hochzeit in Mallorca und den Unterschied zwischen Patriot und Nationalist.

Am Eberhofer Franz, dem bayerischen Kultkieberer aus den wunderbar schrägen Verfilmungen der Provinz-Krimis von Bestsellerautorin Rita Falk, kommt keiner vorbei. Sebastian Bezzel hat mit dem stoischen Ermittler-Original aus dem fiktiven niederbayerischen Niederkaltenkirchen seine Paraderolle gefunden... weiter




US-Komponist Harry Gregson-Williams dirigiert das Wiener Orchester. - © Synchron Stage Vienna

Film

"Hai"-Fidelity: Tonaufnahmen aus Wien5

  • Filmmusik des neuen US-Haifilms "Meg" wurde in Wien aufgenommen.

Wien. Ein sonniger Strand, irgendwo am Meer. Ein kleines Mädchen spielt im warmen Sand und wird scheinbar dabei beobachtet. Während sie ahnungslos im bunten Badeanzug über die Wellen hüpft, kommt ein mysteriöses Wesen aus der Tiefe des Ozeans ihr langsam immer näher. Was mit Popmusik im Hintergrund nach einer etwas mauen Neuinterpretation von... weiter




Mit 81 Jahren will sich Redford langsam Richtung Ruhestand bewegen - zumindest als Schauspieler. - © APAweb/AFP, Angela Weiss

Leute

Robert Redford hört mit der Schauspielerei auf1

  • "The Old Man and The Gun" soll der letzte Film des 81-jährigen US-Schauspielers sein.

Los Angeles. Oscar-Preisträger Robert Redford will seine Schauspielkarriere nach Jahrzehnten im Geschäft beenden. "Sag niemals nie, aber ich habe ziemlich sicher beschlossen, dass es das für mich als Schauspieler war", sagte der 81-Jährige der US-Zeitschrift "Entertainment Weekly" über seinen neuen Film "The Old Man and The Gun"... weiter




Hollywood-Ikone Meg Ryan zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. Nun führt sie Regie. - © Katharina SartenaVideo

Film

"Jeder kann heute einen Film drehen"9

  • Meg Ryan war die Königin der romantischen Komödien. Dann kam der Fall. Heute ist sie mit Hollywood versöhnt.

Früher war sie dank Filmen wie "Harry & Sally", "E-Mail für Dich" oder "Schlaflos in Seattle" die Königin der romantischen Komödie, und dann war ihre Filmkarriere plötzlich aus. Meg Ryan (56) gehörte einst nicht nur dank ihres unglaublich süßen Schmollmundes zu den Aushängeschildern der US-RomComs der 1990er Jahre, nein, sie war ihr Gesicht... weiter




Bruno Dumont lehrte früher Philosophie, jezt macht er Filme. - © Wiener Zeitung, Katharina Sartena

Filmfestival Locarno

Bruno Dumont: "Kino ist Konversation"13

  • Der französische Regisseur Bruno Dumont wurde in Locarno mit einem Ehren-Leoparden ausgezeichnet.

"Ich filme das, was ich nicht verstehe", sagt Bruno Dumont. Der 60-jährige Franzose erhielt beim Filmfestival in Locarno einen Ehren-Leoparden für sein Werk, das manchmal wunderlich, sehr oft verstörend und immer voller Neugier ist. "Wäre ich nicht neugierig, würde ich keine Filme drehen, denn das ist meine Triebkraft"... weiter




"Ich glaube, die #metoo-Bewegung wird tatsächlich etwas verändern an Hollywood - und an der Gesellschaft", sagt Meg Ryan. - © Wiener Zeitung, Katharina SartenaVideo

Filmfestival Locarno

Meg Ryan: "#metoo ist Pendelbewegung gegen Trump"8

  • Der Filmstar wurde mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Das Festival wollte ihren Auftritt perfekt und sicher machen.

Großes Sicherheitsaufgebot, restriktive Taschenkontrollen, Einlassbeschränkungen, Mitschnitt-Verbote für etliche Journalisten - Locarno hat inzwischen den Status vieler anderer Großveranstaltungen erreicht und ist nicht mehr das Festival, bei dem man die Filmemacher so ohne weiteres auf Du und Du ansprechen konnte... weiter




In "Alice T." rebelliert eine 16-Jährige gegen Grenzen. - © Festival Locarno

Filmfestival Locarno

Das Private im großen Ganzen12

  • Wie kaum ein anderes Festival forscht Locarno an den großen und kleinen Problemen dieser Welt.

Locarno. So sehr man den Gästen auf der Piazza Grande hier die zugänglichen Spielformen des Mediums Film reicht - darunter Denzel Washingtons Kracher "The Equalizer 2" oder die Schönheitschirurgie-Komödie "I Feel Good" mit Oscar-Preisträger Jean Dujardin -, so sehr ist der Wettbewerb um den Goldenen Leoparden für die ernste Filmkunst reserviert:... weiter




Film

Verdrängte Erinnerung

  • "Vom Ende einer Geschichte" erzählt über Spätfolgen.

Julian Barnes zählt zu den vielseitigsten britischen Schriftstellern. Wiederkehrende Themen sind beispielsweise der Unterschied zwischen Sein und Schein samt Beschäftigung mit eigener Vergangenheit. Als geschönt verdrängte Erinnerungen sowie die Frage nach der eigenen Verantwortung sind auch die Hauptthemen, mit denen sich der 2011 erschienene... weiter




Machen Sie eine typische Handbewegung: Tom Cruise, der Schauspieler mit den aerodynamischsten Handflächen von Hollywood. - © Paramount Pictures

Filmkritik

Mission staufreies Paris26

  • "Mission Impossible - Fallout": Tom Cruise macht, was er am besten kann. Zum Beispiel rennen.

Wenn man ganz genau zuhört, kann man es knacksen hören. Wenn Tom Cruise von einem Dach zum anderen springt. Was er auch in diesem Teil der "Mission Impossible"-Reihe macht. Nur dass er sich diesmal beim Drehen (Stunts macht Cruise bekanntlich selber) das Bein dabei gebrochen hat. So übertreiben muss er es auch wieder nicht mit dem Marketing... weiter




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Cops

Cop mit Gewissen

Polizisten unter sich: Bei komplizierten Einsätzen gerät man gelegentlich auch aneinander. - © Filmladen Das nervöse Gefühl in der Bauchgegend bleibt. Es zeigt die Angst vor der Verantwortung und die innere Überzeugung, etwas Falsches getan zu haben... weiter




Filmkritik

Wurzeln, wo man Platz findet

Jeder in der Region hat zum geplanten Maschendrahtzaun eine Meinung. - © Filmladen Ein Maschendrahtzaun von mehreren hundert Metern. Zusammengerollt gelagert in einem Container am Brenner. Er wurde eigens angefertigt... weiter




Komödie

Kot-Witze und Morgan Freeman

Blöd in Pailletten: Kate McKinnon und Mila Kunis. - © Constantin Audrey (Mila Kunis) wird von ihrem Freund verlassen, der sich rückwirkend als Spion entpuppt. Für ihn muss sie eine Trophäe nach "Europa" bringen... weiter





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Kommentar

Demnächst ist Ostern!

"Mööönsch, bist du spät dran", sagt (mit noch deutlich zu vermehrenden "ö"s) Christian erstaunt über mein Erstaunen und kredenzt zum Kaffee einen... weiter





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    "WZ"-Chefredakteur
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Gruppenbild der Jury: Präsident Guillermo del Toro (4.v.l.) gewann im Vorjahr den Goldenen Löwen für "The Shape of Water". Ganz links Venedig-Chef Alberto Barbera im Gespräch mit Christoph Waltz, ganz rechts:Biennale-Präsident Paolo Barratta.

Werbung für Die Single "Baby I Love You" im Magazin Billboard 1959. Sean Godwells Entwurf einer Kapelle erinnert beim ersten Auftritt des Vatikans auf der Architekturbiennale in Venedig auf den ersten Blick an einen aufklappbaren Würstelstand.

Shepard Fairey vor seinem Mural am Wiener Flughafen. Eleni Foureira aus Zypern während ihres Probe-Auftritts in Lissabon. 

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