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Der eitle Regisseur Toby soll in Spanien einen Werbefilm drehen, wird dabei aber von seiner Vergangenheit eingeholt. Denn er hat dort vor zehn Jahren einen Film über die Romanfigur Don Quixote mit den Bewohnern eines Dorfes gedreht. Allerdings glaubt der Schuhmacher, der damals die Titelrolle gespielt hat, seither, Don Quixote zu sein, während die jetzt 25-jährige Angelica sich als Geliebte dem russischen Oligarchen Alexei Mjiskin hingibt. Den hofiert auch Tobys Boss, weil er ihn als Geldgeber gewinnen will. Und in der Zwischenzeit verliebt sich Toby in Angelica...

Mehr als 25 Jahre hat die Realisierung des Films gedauert, und jede Menge Katastrophen begleiteten Regisseur Terry Gilliam währenddessen. Dass der Film überhaupt fertig wurde, ist also ein Wunder. Herausgekommen ist – ja, was genau? Gute zwei Stunden vollgestopft mit teils irrwitzigen Ideen, einer guten Portion Wahnsinn, Selbst-ironie, Seitenhieben auf das Filmbusiness und Darstellern, die oft wirken, als ob sie selbst nicht mehr wüssten, was sie da tun. Ein irrer Trip für Fans des Absurden mit Tiefgang.