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1937 wird Kurt Barnert von seiner Tante in eine Ausstellung entarteter Kunst mitgenommen, die das Interesse an Malerei in dem Fünfjährigen weckt. Doch ihre Freigeistigkeit bringt die Tante ins Euthanasie-Programm der Nazis, ein Trauma, das Kurt nicht mehr loswerden wird. Mitte der 1950er Jahre hat er sein Diplom von der Kunsthochschule in Dresden in der Tasche, als staatlicher Freskenmaler verdient er gut, auch wenn er seine Kreativität dabei nicht ausleben kann. Privat ist er glücklich mit Ellie Seeband liiert, einzig mit ihrem Vater, der eine dunkle Vergangenheit verheimlicht, kommt er nicht so richtig zusammen.
Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck bietet großes Kino, das das Leben des Künstlers Gerhard Richter als Grundlage hat und fiktional ergänzt wird. Überzeugende Darsteller, spannende Geschichte – sehenswert!