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21 Filme in elf Jahren, beheimatet im großen Marvel Cinematic Universe (MCU) – und alle steuern auf einen fulminanten Schlusspunkt zu. Für den braucht man allerdings Sitzfleisch, denn gute 180 Minuten dauert das Avengers-"Endspiel", inszeniert von den Brüdern Joe und Anthony Russo.
Nach dem unglaublichen Ende des Vorgängers "Infinity War" – Thanos hatte mit einem Fingerschnippen die Hälfte der Erdbevölkerung inklusive Avengers ausgelöscht – geht es jetzt tatsächlich ans Eingemachte. Nachdem sich der verbliebene Rest der Superhelden versammelt hat, wird Thanos von Thor eliminiert, doch damit ist das Problem nicht gelöst, denn keiner der Verblichenen kehrt zurück. Also machen sich die Genies mittels Zeitreisen daran, Geschehenes ungeschehen zu machen. Dabei treffen sie auf zukünftige und vergangene Ichs, auf Eltern, die ihre Kinder noch nicht kennen, und auf Partner, die um sie trauern. Der Zuschauer kann Figuren aus früheren Filmen wiedersehen und wichtige Szenen erneut erleben – eine Zeitreise der anderen Art sozusagen. Die vielen Cameo-Auftritte sind manchmal zu viel, die Geschichte nicht immer logisch und die finale Schlacht fast schon zu banal, aber dennoch haben es die Russos geschafft, alle Stränge zu einem Ende zu bringen. Manche der Charaktere werden wir wohl in anderen Abenteuern erleben, manche nicht mehr, aber das Marvel-Universum lebt weiter. Würdig und sehenswert! Üppge Extras wie Einblicke in die Dreharbeiten, Pannen u.a.

Gruppenbild mit Helden: Fröhliches Rätselraten, wer aller dabei ist. - © Disney
Gruppenbild mit Helden: Fröhliches Rätselraten, wer aller dabei ist. - © Disney