Weil elektromagnetische Stürme auf der Erde Schäden anrichten, wird der Astronaut Roy McBride auf eine Mission ins All geschickt, um die Ursache herauszufinden. Grund könnte eine längst zerstörte Wissenschaftsstation zur Aufspürung von Leben im All sein, die samt Besatzung zwar schon seit 16 Jahren als verschollen gilt, aber es gibt Hinweise, dass die Crew die Kommunikation bewusst abgebrochen und im Geheimen weitergemacht hat. Der Stationsleiter war übrigens Clifford McBride, der Vater von Roy...
Für "Ad Astra" von Regisseur James Gray braucht man Geduld, ein flinkes Auge und einen offenen Geist: Das Erzähltempo ist langsam, die Details sind zahlreich und die Metaphern nicht immer subtil. Auch die Off-Kommentare von Roy haben mitunter etwas unfreiwillig Komisches. Dennoch sollte man sich drüberwagen – das Ergebnis überrascht bestimmt in jedem Fall!