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Im finnischen Teil Lapplands entdeckt die finnische Polizistin Nina Kautsalo (Iina Kuustonen) eine halbtote Prostituierte in einer verlassenen Hütte. Als im Blut der Frau ein tödlicher Virus entdeckt wird, soll der deutsche Virologe Thomas Lorenz (Maximilian Brückner) ihn untersuchen.

Finanziert wird das von Marcus Eiben (Clemens Schick), einem Multimillionär und Vorstandsvorsitzenden eines Pharmakonzerns. Die Ermittlungen führen Nina und Thomas in ein Netz aus kriminellen Machenschaften, das sie zwingt, die legalen Wege zu verlassen. Doch das Zeitfenster wird immer schmäler …

Die zehnteilige Serie, eine finnisch-deutsche Koproduktion, überzeugt anfangs mit Tempo, Aktualität, starken Charakteren und beeindruckenden Bildern. Doch die steigende Zahl an Nebenerzählsträngen bremst recht bald, und die Schneemobilfahrten verlieren auch an Reiz. Außerdem wirkt die Synchronisation holprig und manchmal unfreiwillig komisch – guter Start, zähes Fortkommen.