"Wir beten das Chaos an, weil wir es lieben, Ordnung zu schaffen", sagte der niederländische Grafiker M. C. Escher, der sich selbst lieber als Mathematiker bezeichnete, einmal. Und er hätte gerne besser zeichnen können, denn gut war ihm nicht genug. Er suchte nach neuen Perspektiven bei Zeichnungen – endlose Treppen, paradoxe Gebäude, sich gegenseitig zeichnende Hände oder Vögel, die zu Fischen werden und umgekehrt: "Ich weiß, dass ich es nicht kann. Aber ich will es trotzdem." Die Dokumentation von Robin Lutz ist umfassend, verspielt, detailverliebt, intim und bestimmt im Sinne von Escher – absolut sehenswert!