Ein CIA-Agent landet nach einem dubiosen Einsatz bei der Geheimorganisation Tenet und soll mit Hilfe seines britischen Kollegen Neil den dritten Weltkrieg verhindern, indem sie invertierte, radioaktiv verseuchte Kugeln ausfindig machen und sicherstellen. Dabei stoßen sie auf den russischen Oligarchen Sator, der für Menschen aus der Zukunft arbeitet, die der wahre Feind sind. Sie wollen die gegenwärtige Generation auslöschen, um ihre eigene Umwelt wiederherzustellen, die durch die heutigen Menschen zerstört wurde, sodass nur die Flucht in die Vergangenheit bleibt. Dazu wollen sie den Zeitstrom der Welt umkehren. "Tenet" reiht sich nahtlos in die Liste der "Zeitverbiegungsfilme" von Regisseur Christoper Nolan ein, fasziniert mit großartigen Bildern und zwingt den Zuschauer, sämtliche 150 Minuten voll bei der Sache zu bleiben (aber nicht einmal dann versteht man alles). Auch wenn es streckenweise recht zäh wird und man vergeblich versucht, hinter die Logik zu kommen – Nolan macht seinem Namen alle Ehre und liefert erneut einen visuellen Rausch samt einem gedanklich verdammt spannenden Konzept.