Der 33-jährige korpulente Richard Jewell lebt bei seiner Mutter und nimmt seinen Job im Sicherheitsdienst sehr ernst. All das macht ihn immer wieder zum Gespött der Menschen, doch Richard geht unbeirrbar seinen Weg. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta fällt ihm am 27. Juli ein verlassener Rucksack auf. Er verständigt die Polizei, die tatsächlich eine Bombe darin findet. Der Anschlag fordert zwar trotzdem einen Toten und mehr als 100 Verletzte, doch Jewells Wachsamkeit hat eine viel größere Katastrophe verhindert. Jewell wird zunächst als Held gefeiert, doch es dauert nicht lange, bis ihn das FBI verdächtigt, die Bombe selbst gelegt zu haben, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Die Medien machen daraufhin Jewells Leben in kürzester Zeit zur Hölle. Regisseur Clint Eastwood erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte eines gutgläubigen Mannes, der in die Mühlen des Systems gerät, letztendlich aber doch gewinnt. Auf ruhige Art stellt Eastwood das staatliche System und die Medien bloß, unterstützt von grandiosen Darstellern. Sehenswert!