2006 wurde der Außenposten Camp Keating im Norden Afghanistans geschaffen, von dem aus US-Soldaten der Region Frieden bringen sollen. Doch das Lager ist eine Todesfalle: Am Fuße von drei Bergen und nur wenige Kilometer von der pakistanischen Grenze entfernt, müssen die Amerikaner stets mit einem Überfall der Taliban rechnen. 2009 werden Clint Romesha (Scott Eastwood), Justin Gallegos (Jacob Scipio), Michael Scusa (Scott Alda Coffey) und Josh Kirk (Jack Kesy) als Verstärkung ins Camp unter der Führung von Captain Ben Keating (Orlando Bloom) geschickt. Unter der angespannten Situation leiden besonders die Jungen wie Michael Carter (Caleb Landry Jones). Am 3. Oktober eskaliert die Lage – und acht der insgesamt 53 US-Soldaten werden ihre Heimat nicht wiedersehen.
Der Film von Rod Lurie basiert auf dem Buch "The Outpost: An Untold Story of American Valor" des Reporters Jake Tapper aus dem Jahr 2012. Der Regisseur lässt sich in der ersten Hälfte Zeit, zeigt das Leben im Camp, ohne sich intensiv mit den Personen zu beschäftigen – und trotzdem kommt man ihnen nahe. Die zweite Hälfte ist der kriegerischen Auseinandersetzung gewidmet, mit allem, was dazugehört. Realitätsnah, emotional und verstörend zeigen Lurie und seine grandiosen Darsteller, dass es trotz allen Heroismus im Krieg niemals Gewinner gibt. Sehenswert!