Neu im Kino

Neue Filmstarts in Kürze

Weihnachtshorror (fan) Im Kino sind Zombies und Musicals einfach nie passé. Kann man da etwas Neues erwarten? Manchmal doch. In dieser Weihnachts-Horrorkomödie wird der Weltuntergang in einer Highschool mit Songs erwartet. Köstlich pop-splattrig. Anna und die Apokalypse, GB 2018 Regie: John McPhail Mit: Ella Hunt... weiter





Die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren auf einem Foto aus dem Jahr 1972. - © APAweb, dpa, DB

Filmkritik

Astrid Lindgrens Jugendjahre als Biopic1

  • Die Regisseurin Pernille Fischer Christensen wirft in "Astrid" einen sensiblen Blick auf die Autorin.

Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter, Madita, Mio . . . die Liste ihrer Kinderbuchhelden ist lang: Astrid Lindgren zählt zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren weltweit. Inzwischen lesen mehrere Generationen ihre Bücher, aber von ihrem Leben kennt man höchstens ein paar Fakten... weiter




Filmkritik

"Widows" als intelligentes, vielschichtiges Meisterwerk

  • Raubzug der Witwen

Vier Frauen kennen einander nicht, drei waren Ehepartnerinnen von Kriminellen, die während eines Überfalls mit Millionenbeute ums Leben gekommen sind. Weil sie vom Beraubten heftig bedrängt wird, beschließt die pleitegegangene Veronica Rawlin (Viola Davis), afroamerikanische Frau des Anführers (in kurzer Rolle: Liam Neeson)... weiter




Elegantes Schwarzweiß für die Illustration einer Kindheit im Mexiko der 1970er Jahre: Alfonso Cuarons "ROMA" geht auf Oscar-Kurs. - © Netflix

Filmkritik

Netflix kann auch Kino-Magie9

  • "ROMA" von Alfonso Cuaron erhält eine kurze Kino-Zeit vor seiner Streaming-Premiere.

Nichts von dem, was Alfonso Cuaron in der sehnsüchtigen Aufarbeitung seiner Jugendzeit im Mexiko der 1970er Jahre dem Zuschauer auftischt, ist auch nur irgendwie das, womit Netflix, der Finanzier von "ROMA", normalerweise sein Geld verdient. Ein schwarzweißes, elegisches, autobiografisches und fast schon meditierendes Essay über Kindheit und... weiter




Jack (Matt Dillon) erspäht den Wagenheber, mit dem Uma Thurmans Gesicht gleich Bekanntschaft macht. - © Filmladen

Filmkritik

Lars von Trier übt das Killen in Perfektion2

  • Brutale Gewaltorgie: Lars von Triers "The House That Jack Built".

Worin unterscheidet sich der Trash, den Quentin Tarantino auf die Leinwand bringt, eigentlich vom Trash, den Lars von Trier absondert? Die Antwort ist einfach: Während bei Tarantino die obligatorische Gewalt stets augenzwinkernder Natur ist, von comichaften, holzschnittartigen Figuren vollstreckt wird... weiter




Der Grinch

Der Grinch: Weihnachtsmuffel-Neuauflage im Kino

  • "Der Grinch", ein weichgewaschener Kinderklassiker.

1957 veröffentlichte Theodor Seuss Geisel alias "Dr. Seuss" das Kinderbuch "How the Grinch Stole Christmas". Bis heute erfreut es sich besonderer Beliebtheit, vor allem in den USA. Der grüne Miesepeter wurde bereits zahlreiche Male in Film und TV umgesetzt. Vom Zeichentrick "Die gestohlenen Weihnachtsgeschenke" (1966) bis zu "Der Grinch" mit Jim... weiter




Filmkritik

Guerilla-Rache

  • Jennifer Garner als brutaler Racheengel.

Der Titel beschreibt auch schon den knappen Inhalt des Films: "Angel of Vengeance" - also jemand möchte Rache üben. Im Fall von Pierre Morels Film ist es die junge Frau Riley North (Jennifer Garner). Nach dem Besuch eines Vergnügungsparks werden ihr Ehemann und ihre Tochter aus einem fahrenden Auto von Mitgliedern eines mexikanischen Drogenkartells... weiter




Filmkritik

Islam-Komödie: Nina heißt jetzt Fatima

Es ist eigentlich der passende Film zur Debatte um ein Kopftuchverbot: "Womit haben wir das verdient?" von Eva Spreitzhofer ist als Culture-Clash-Komödie angelegt, trägt aber auch so manch bitteren Unterton mit sich. Die liberale, weltoffene Wanda (Caroline Peters) fällt aus allen Wolken, als ihre pubertierende Tochter Nina (Chantal Zitzenbacher)... weiter




Filmkritik

Neu im Kino

Im Wald daheim (greu) Ein Kriegsveteran umgeht die Zivilisation, indem er mit seiner halbwüchsigen Tochter in den Wäldern um Portland haust und dort mit viel Improvisation davon lebt, was die Natur hergibt. Doch das bleibt nicht unbemerkt: Die Polizei verpflichtet die beiden zu einer Wiedereingliederung in die Gesellschaft... weiter




"The Crown"-Star Claire Foy schlüpft als dritte Darstellerin in die Rolle der Lisbeth Salander. - © Sony Pictures

Filmkritik

Jane Bond rettet die Welt

  • Fede Alvarez’ "Verschwörung" im Hochglanz-Hollywood-Stil.

Wenn man schon klaut, dann muss es sich aber so wirklich auszahlen: eine Ducati oder ein Lamborghini, selbstverständlich in Schwarz. Denn Lisbeth Salander will ja nicht auffallen, wenn sie vor NSA und FBI durch die dunkle Nacht flüchtet. Autor David Lagercrantz setzte nach dem Tod von Bestseller-Autor Stieg Larsson die "Millennium"-Romanreihe fort... weiter




Filmkritik

Poesie des Mülls

  • Das Leben auf der Elektromülldeponie Sodom.

Es ist der Friedhof der Elektrogeräte. Sie werden von Europa illegal nach Accra, der Hauptstadt von Ghana, geschifft und dort in alle ihre Einzelteile zerlegt. Diese werden von den Bewohnern gesammelt - vor allem Kupfer, Aluminium, Zink und Eisen - und für wenig Geld wiederverkauft, um dann erneut verarbeitet zu werden... weiter




Styx

Kammerspiel im Meer

  • Flüchtlingsdrama "Styx" zeigt moralisches Dilemma.

Die Notärztin Rike (Susanne Wolff) geht auf Urlaub; zur Entspannung will sie einen ausgedehnten Segeltörn unternehmen, von Gibraltar aus zur Atlantikinsel Ascension. Doch unterwegs entdeckt sie mitten auf dem offenen Meer ein Boot voller afrikanischer Flüchtlinge. Wie soll Rike nun reagieren? Nicht nur, weil sie Ärztin ist... weiter




Matangi

Neu im Kino

Scrooge erfindet sich selbst (vf) Es ist eine gelungene Mischung: Biografie und Fiction. Regisseur Bharat Nalluri erzählt die mit finanziellen Hindernissen belastete Entstehungsgeschichte von "A Christmas Carol" (1843) des Schriftstellers Charles Dickens und erweckt dafür die literarischen Figuren zum Leben: So hat scheinbar Misanthrop Ebenezer... weiter




Dakota Johnson spielt eine junge amerikanische Tänzerin im Berlin des Jahres 1977. - © Amazon Studios

Filmkritik

Von Tanz und Terror1

  • Das Remake von "Suspiria" ist als Horrorfilm mit viel Subtext ausgestaltet.

Der Begriff Remake ist im Mainstream inzwischen die Auszeichnung für größtmögliche Phantasie- und Ideenlosigkeit. Das gilt allerdings nicht für die Filme, die der Sizilianer Luca Guadagnino (oscarnominiert für "Call Me By Your Name") dreht. Man kann ihm nämlich nicht vorwerfen, dass seine Remakes ein Wiederkäuen ausgelutschter Geschichten wären;... weiter




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Kommentar

Weinverbot für Österreich!

Ein totales Weinverbot für Österreich muss her! Die Verstrickungen der österreichischen Önologie in den Nationalsozialismus sind zu weitgehend... weiter





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Förderpreisgewinner Christoph Fritz mit Moderatorin Verena Scheitz und "vormagazin"-Chefredakteur Christoph Langecker.

Peter Handke bei der Verleihung des 19. Wiener Theaterpreises "Nestroy" im Theater an der Wien. Hier mit dem Preis für sein Lebenswerk. Neo-Viennale-Chefin Eva Sangiorgi (links) mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms Alice Rohrwacher

Sozialdemokratische Kundgebung für das Frauenwahlrecht, Wien-Ottakring, 1913 "Der Bauerntanz", entstanden um 1568.