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Update: 06.02.2019, 16:27 Uhr

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Wenn Drachen balzen

(vf) Die Fehde zwischen Wikingern und Drachen ist längst beendet, Hicks ist zum Häuptling geworden. Im dritten Teil muss Hicks seinen Nachtschattendrachen Ohnezahn vor dem Drachentöter Grimmel retten und die geheime Welt suchen, an die schon sein Vater geglaubt hat: Dort sollen Drachen und Menschen friedvoll miteinander leben können. Und Ohnezahn verliebt sich in ein Tagschatten-Weibchen. Wäre das Balzen um ihre Liebe nicht so schwierig - und unheimlich komisch für den Zuseher. Optisch gewinnt dieser Animationsfilm mit rasanten Flugjagden in 3D und zahlreichen liebevoll gestalteten Drachen- und Menschencharakteren.

Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt, USA 2019, Regie: Dean DeBlois

Deine Welt sind ewig die Berge

(fan) Die Kinderbücher "Heidis Lehr- und Wanderjahre" und "Heidi kann brauchen, was es gelernt hat" der Schweizerin Johanna Spyri (1827-1901) gehören zu den international bekanntesten. Ihre romantisierenden und idealtypischen Weltbilder kommen heute noch an. Seit der Stummfilmzeit gibt es zahllose Comics, Musicals, TV-Serien und Verfilmungen. Zu den bekanntesten zählt die japanische Animation von 1974, die nun neu digitalisiert ins Kino kommt.

Heidi (Arupusu no shoujo Haiji), J 1974/2019, Regie: Iso Takahata

Im Griff des bösen Untoten

(fan) Der kleine Miles (Jackson Robert Scott) ist ein hochintelligentes Wunderkind. Doch mit zunehmendem Alter weist er immer mehr verstörendes Verhalten auf. Ob eine böse, übernatürliche Macht von ihm Besitz ergriffen hat? Der mit zwar guten, aber üblichen Schreckmomenten durchsetzte Horror verbindet Aberglauben über Reinkarnation mit Horror-House-Effekten von Untoten. Aber: Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Horrorfilm von 2004.

The Prodigy, USA 2018, Regie: Nicholas McCarthy, Tara Farney, Mit Taylor Schilling, Colm Feore

Rettung durch Sex

(fan) In der Tragikomödie versucht eine Zwölfjährige, ihre todkranke Schwester mit einem Sex-Ritual zu retten. Dazu muss sie erst einmal einen Jungen finden, der dafür passend ist. Unkonventionelle Auseinandersetzung über das Leben mit Tod. Stark gespielt, jedoch mit schwarzem Humor, der durch ein schwaches Drehbuch oft daneben geht.

Glück ist was für Weicheier, D 2018, Regie: Anca Miruna Lazarescu, Mit Ella Frey, Martin Wuttke





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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2019-02-06 16:11:52
Letzte Änderung am 2019-02-06 16:27:57



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