(fan) Drei Jahre nach "Niko - ein Rentier hebt ab", in dem der junge Held fliegen lernte und seinen Vater bei Santa Claus kurzfristig wieder gefunden hatte, lebt er nun allein bei seiner Mutter.

Niko, das kleine Rentier, und sein Bruder. - © Constantin
Niko, das kleine Rentier, und sein Bruder. - © Constantin

Die Hoffnung, dass die Eltern doch wieder zusammenfinden könnten, wird enttäuscht, als Mama sich entschließt, eine neue Beziehung mit einem alleinerziehenden Rentier-Vater einzugehen. Dies passt Niko anfangs überhaupt nicht, denn seine Rolle als Nesthäkchen gerät in Gefahr. Deshalb geht er mit seinem neuen, gutmütigen und ihn bewundernden jüngeren Stiefbruder recht harsch um. Als jedoch eine rachsüchtige Wölfin den Kleinen entführt, erwacht in Niko Verantwortungsgefühl. Er lernt, seine Egozentrik in Solidarität zu wandeln. Mit seinen Freunden macht er sich zur Rettungsaktion auf.

Wie im ersten Teil geht es auch hier um die Suche nach Familienmitgliedern, doch mit der Erkenntnis, dass Isolation nicht glücklich macht. Geschickt werden Familienverhältnisse der modernen Gesellschaft mit spannenden Abenteuern gekoppelt, was sehr gut funktioniert. Die moralische Lehrstunde verbindet sich auch mit Humor und Rasanz, sodass auch stellenweise härtere Kost für Kinder leicht verdaulich bleibt.

Animation
Niko 2, FIN/D/DK/IRL 2012
Regie: Kari Juusonen,
Jørgen Lerdam
Stimme: Yvonne Catterfeld