• vom 28.02.2018, 16:09 Uhr

Kultur

Update: 14.03.2018, 16:56 Uhr

Filmkritik

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Jetzt hat es sich

ausgespielt


(suv) Ein Spieleabend läuft aus dem Ruder: Max und Annie lieben Gesellschaftsspiele. Eines Abends aber treiben sie es damit zu weit und aus dem harmlosen Vergnügen wird tödlicher Ernst. Vor allem die beiden Hauptdarsteller Bateman und McAdams harmonieren komödiantisch hervorragend miteinander. Auch das Drehbuch weiß genau, durch Tempo Komik zu erzeugen. Da für Action wie für Komik gleichermaßen das Timing alles ist, kommt gute Unterhaltung dabei heraus.

Game Night, USA 2018

Regie: John Francis Daley, Jonathan Goldstein. Mit: Jason Bateman, Rachel McAdams.

Zwei Paare auf dem

Weg ins Glück

(fan) Der in Wien lebende ukrainische Regisseur Juri Rechinsky entwirft in seinem Spielfilm-Debüt ein düsteres Bild von zwei Paaren, die auf ihrem vermeintlichen Weg ins Glück von harten Schicksalsschlägen heimgesucht werden. Keine "Liebesgeschichte", die man lieben wird, doch Radikalität und Depression lassen auch Hoffnung zu. Dazu kommt eine wunderschöne Ästhetik. Nicht für breites Publikum, aber wer sich drauf einlässt, bekommt etwas Außergewöhnliches vorgesetzt.

Ugly, Ö/UKR 2017

Regie: Juri Rechinsky.

Mit: Angela Gregovic, Maria Hofstätter, Dmitry Bogdan.

Vorwärts in den

Kalten Krieg

(suv) Dominika Egorova (Jennifer Lawrence), ehemalige Primaballerina, muss sich in den Staatsdienst begeben. Von ihrem undurchsichtigen Onkel wird sie gedrängt, sich zu einem sogenannten Sparrow, einer Spionin für Mütterchen Russland, ausbilden zu lassen. Jennifer Lawrence überzeugt auch hier, bis auf den fragwürdigen russischen Akzent. Thematisch wirkt der Film wegen des Kalten-Krieg-Settings trotz feministischen Untertons aber eher anachronistisch.

Red Sparrow, USA 2018

Regie: Francis Lawrence. Mit: Jennifer Lawrence, Joel Edgerton, Matthias Schoenaerts.

Wir summen

um die Wette

(suv) Die Biene Maja will in Teil zwei der in 3D aufgepeppten Kinofassung unbedingt an den Honigspielen teilnehmen. Schließlich kommt es dazu, aber unter ganz anderen Umständen, als es sich die kleine Biene gedacht hat. Denn bei den prestigeträchtigen Spielen der Kaiserin muss sie nun auch noch ihr ganzes Bienenvolk retten. Der Animationsfilm ist nur für die ganz Kleinen gedacht, für alle anderen ist die didaktisch wertvolle Aussage ein bisschen zu penetrant.

Die Biene Maja - Die

Honigspiele, D/Aus 2018

Regie: Aleks Stadermann,

Noel Cleary.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-02-28 16:14:36
Letzte Änderung am 2018-03-14 16:56:43


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