Es ist Tag 79. Was genau am Tag null geschah, erfährt man nicht. Es ist auch nicht weiter wichtig. Barfuß schleicht die amerikanische Familie Abbott - Mutter (Emily Blunt), Vater (John Krasinski) und ihre drei Kinder - durch einen verlassenen Supermarkt, sie kommunizieren nur durch Zeichensprache, Mimik und Gestik. Kein Geräusch darf gemacht werden, ein Spielzeugflieger wird zur tödlichen Gefahr.

Einfaches Konzept

Aliens haben die Erde eingenommen, keine Waffe kann sie besiegen. Sie töten alles, was nicht still ist. Alltägliches wird für diese Familie zur Herausforderung: Wäschewaschen, knarrende Dielenbretter, tonlos müssen Schmerzen ertragen werden - so wird ein Baby geboren, während nebenan das Monster nach dem Störenfried sucht. Und erst das Baby selbst! Unerträgliche Spannung wird hier aufgebaut. Regisseur und Schauspieler John Krasinski ("Brief Interviews with Hideous Men", "Die Hollars - Eine Wahnsinnsfamilie") entwickelt aus einem einfachen Konzept, fast keinen Dialogen und wenig Musik ein bemerkenswertes Endzeitszenario, das aber keine Fragen beantwortet, die sich der Zuseher im Lauf des kurzweiligen Films stellt.

Vielmehr konzentriert sich der Regisseur auf die Vermeidung
jedes Geräusches. Diese permanente Lebensgefahr, die wie ein Damoklesschwert über dieser Familie schwebt, verwandelt jeden noch so leisen Ton im Film in ein gefühltes Dröhnen beim Zuschauer. Bitte keine Popcorn-Sackerln mitnehmen!